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Mitarbeiterbeteiligung bei Verbesserungs- und Veränderungsprozessen

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Mitarbeiterbeteiligung bei Verbesserungs- und Veränderungsprozessen

Basiswissen, Instrumente, Fallstudien

Klaus J. Zink

Carl Hanser Verlag 2007, 1. Auflage, 356 Seiten, 49.90 Euro

Veränderungs- und Verbesserungsprozesse lassen sich am besten meistern, wenn die Mitarbeiter davon überzeugt sind und daran beteiligt werden. Doch meist werden ihre Ideen und Kompetenzen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Dieses Grundlagenwerk setzt hier an und zeigt, wie Mitarbeiter in Verbesserungs- und Veränderungsprozesse eingebunden werden können.

Ob es sich um "traditionelle" KVP-Ansätze handelt, um die Einführung neuer Technologien oder um die Beteiligung von Mitarbeitern in Strategie-Entwicklungs- oder Deployment-Prozessen, die einzelnen Konzepte werden fundiert und praktisch umsetzbar vorgestellt.

Highlights

- Erfolgreich den Wandel meistern
- Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit nachhaltig steigern
- Mit konkreten Handlungsanleitungen und zahlreichen Praxisbeispielen

"... ein umfassender und aktueller Einblick in das Feld und die vielfältigen Formen der Beteiligung von Mitarbeitern... " Prof. Dr. Marianne Resch, Internationales Institut für Management, Universität Flensburg

Quelle: Text des Verlages  

Professor Dr. Klaus J. Zink ist Inhaber des Lehrstuhls für Industriebetriebslehre und Arbeitswissenschaft und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit an der TU Kaiserslautern. Er hat über 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Mitarbeiterbeteiligung, die er hier weitergibt. 


Leserrezension von Susanne Volkmer
 

Den Wandel meistern duch Mitarbeiterbeteiligung:

Gute Argumente staubtrocken verpackt

Univ.-Prof. Dr. Klaus J. Zink ( Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und Arbeitswissenschaft und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit der TU Kaiserslautern) lässt uns an seinem umfangreichen Wissen aus über 30 Jahren Theorie und Praxis der Mitarbeiterbeteiligung teilhaben.

Sein Credo:

  • Nutzt partizipative Verfahren, wenn ihr den Wandel meistern und langfristig erfolgreich sein wollt. Beteiligung ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. 
  • Wie partizipative Verfahren eingebettet sein müssen, damit sie keine Alibiveranstaltung bleiben.

Zink bietet fundiertes Basiswissen zum Nachschlagen, bietet Argumente, Nutzen, Tipps, Designs und Beispiele und macht Mut für Partizipation in ganz unterschiedlichen Einsatzgebieten.

In 7 Kapiteln werden Hintergründe, Basiswissen und Instrumente zur Beteiligung von MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen theoretisch erklärt und logisch strukturiert. Fallbeispiele aus Industrie, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung ergänzen die Theorie mit 100 Seiten Praxis.

Für wen?

In jedem Fall für Personalentwicklerinnen und –Entwickler und Führungskräfte, für die partizipative Verfahren noch kein selbstverständlicher Bestandteil ihrer Herangehensweise ist. Skeptiker finden hier Überzeugungsfutter in Form von Zahlen, Daten und Fakten.
Wegen der Art der Sprache und der Bilder werden auch Ingenieure oder eher Technik-orientierte Menschen gut abgeholt.
Erfahrene PraktikerInnen finden in den Praxisbeispielen Anregungen für eigene Designs und Umsetzungsprojekte.
SpezialistInnen für beteiligungsorientierte Verfahren werden hier wenig Neues finden, können aber von der sauberen wissenschaftlichen Bearbeitung und Herleitung profitieren.

Gut gemachte Partizipation macht Unternehmen zukunftsfähig und profitabel.

Dieses Buch ist ein Schatz. Viele Bücher über Beteiligungsorientierung schrecken mit ihrer (berechtigten) Begeisterung skeptische oder zurückhaltendere Menschen ab. Entscheidungsträger, die Beteiligung zuerst mit Macht- oder Kontrollverlust in Verbindung bringen, brauchen für eine Einstellungsänderung gute Argumente. Die enthält dieses Buch: in sachlicher akademischer Sprache, fundiert und systematisch.

Betroffene zu Beteiligten machen: Die PraktikerInnen unter uns gähnen. Das wissen wir schätzungsweise seit den 70erJahren. Aber manche Dinge sprechen sich eben nur sehr langsam rum. Und wir wissen ja: partizipative Methoden sind leicht, aber nicht einfach.

Susanne Volkmer

 

 

 

 


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