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Archetypen im Coaching: Chakras und Glaubenssätze

Marion Lockert

Archetypen im Coaching

Chakras und Glaubenssätze

Marion Lockert

Die Archetypen der Seele, eine Beschreibung seelischer Entwicklung und menschlichen Seins sind für mich eine großartige Bereicherung. Nicht nur für meine persönliche Entwicklung, sondern auch für meine Arbeit bei Organisationsentwicklung, Training und Coaching. Deswegen ergänze ich die Grundlagenartikel hier mit einem Praxisteil, um das Wissen auch Ihnen zugänglich zu machen.

Bestimmt kommen auch zu Ihnen immer wieder Menschen, die eine große Unzufriedenheit erfasst hat. Sie kommen wegen einer Neuorientierung und Fragen wie: „Das soll alles gewesen sein? Habe ich etwas falsch gemacht? Was für einen Sinn hat mein Leben? Werde ich eine Veränderung bewältigen können?“

Wir wissen heute, dass diese Phase im Alter von 40-50 Jahren auftaucht, in dem Bisheriges hinterfragt und neu bewertet wird. Neue berufliche Möglichkeiten werden entworfen, und nicht selten erfolgt ein kompletter Neustart in eine völlig andere Richtung. Die Veränderung gelingt immer dann leicht, wenn unser inneres Überzeugungssystem stabil ist, das Innere „grünes Licht“ gibt und die notwendige Veränderung akzeptiert.

Förderliche und hinderliche Glaubenssätze

Ich möchte hier einige wesentliche Glaubenssätze vorstellen, die ich aus den Erkenntnissen der Archetypenlehre, den archetypischen Energien und Angstmustern hergeleitet habe und die Veränderungen stark beeinflussen. Ich habe diese weiterhin in Verbindung gebracht mit den Chakras aus der indischen Tradition. Diese Energiezentren stehen nach der Archetypenlehre mit unseren Reaktionsmustern in Verbindung und werden bestimmten Energien zugeordnet.

Wenn also jemand Schwierigkeiten hat, Ideen für Veränderungen zu entwickeln oder die wunderschön ersonnenen Möglichkeiten endlich auf den Weg zu bringen, hinterfrage ich gerne einige Grund­überzeugungen des Klienten.

Vielleicht kann Sie die Systematik der zentralen förder­lichen (+) und hinderlichen (-) Glaubenssätze (GS) aus dem archetypischen Ansatz inspirieren!

  • GS (+): Ich bin wichtig. Ich bin gut genug. Ich darf mir Raum nehmen.
  • GS (-): Alle anderen sind besser. Ich weiß noch nicht genug. Die anderen gehen vor.

Hier geht es um das Thema „Selbstbewusstsein und Ich-Stärke. Archetypisch ist es verknüpft mit der Heiler-Energie 1, dem Emotionalen Zentrum und dem Herzchakra.

  • GS (+): Das Leben ist schön, voller Freude und Leichtigkeit. Meine Lebensenergie darf sprudeln! Et is noch immer jod jejange!
  • GS (-): Freue dich nicht zu früh, Es klappt sowieso nicht.

Hier geht es um die archetypische Künstler-Energie 2 mit dem Thema „Lebensfreude“ und dem intellektuellen Zentrum, zugeordnet dem Kehlchakra.

  • GS (+): Ich bin wertvoll! Ich bin es wert, erfolgreich zu sein!
  • GS (-): Ich bin wertlos. Ich habe Erfolg nicht verdient!

Das Thema „Wertlosigkeit“ gehört zur archetypischen Krieger-Energie 3, dem sexuellen Zen­trum und findet sich im Nabelchakra.

  • GS (+): Ich kann dem Leben trauen, ich bin in Sicherheit.
  • GS (-): Veränderung ist bedrohlich. Wenn ich mich verändere, werde ich verlassen.

Das Thema „Unberechenbarkeit des Lebens“, ein sehr frühkindliches, ist mit der archetypischen Gelehrten-Energie 4 und dem instinktiven Reaktionszentrum verbunden. Es gehört zum 1. Wurzel­chakra.

  • GS (+): Von allem ist genug vorhanden. Es gibt Raum, Geld und Publikum für alle. Das Leben ist Fülle.
  • GSî (-): Eigentlich brauche ich nichts. Die anderen nehmen mir Klienten weg. Mein Thema ist eh schon besetzt.

Hier geht es um „Fülle versus Mangel“, die archetypische Weisen-Energie 5 und das spirituelle Zentrum. Das Stirn­chakra und die Hypophyse gehören dazu.

  • GS (+): Ich bin heil. Ich bin mit allem verbunden. Das Allganze trägt mich.
  • GS (-): Ich stehe allein. Ich bin nicht stark genug. Ich muss mich schützen.

Diese Haltungen zum Thema „Verletzbarkeit“ sind mit dem Archetyp des Priesters verbunden, dem ekstatischen Zentrum des Scheitelchakra und der Zirbeldrüse.

  • GS (+): Ich kann mein Leben beeinflussen! Mein Wille bewirkt etwas. Ich habe alle Zeit, die ich dafür brauche.
  • GS (-): Ich bin machtlos. Ich scheitere an der Fülle der Aufgaben. Ich komme zu spät.

Die Themen „Willenskraft und Tatkraft“ sind der archetypischen Königs-Energie 7 und dem motorischen Zentrum zugeordnet und bezieht sich auf das 3. Chakra: Solar Plexus.

Veränderung hinderlicher Glaubenssätze

Als Coach können Sie, ganz pragmatisch, all diese Glaubenssätze abfragen. Wichtig: Nicht nur auf die Worte, sondern auf die Physiologie des Klienten achten! Ich habe für die Veränderung von hinderlichen Glaubenssätzen gute Erfahrung mit der EFT-Klopftechnik gemacht. Mindestens ebenso wirksam kann eine Veränderung von Beliefs auf der Time-Line sein oder ein Reimprinting, zwei bewährte NLP- Techniken. Eine dritte sind die Veränderungen von Glaubenssätzen mit Hilfe von Submodalitäten.

Die Verbindung von Chakras und Glaubenssätzen

Die Veränderung der Glaubenssätze verändert die Chakra-Aktivität, aber auch andersherum kann eine energetische Aktivierung positiv auf ein Loslassen des alten Glaubenssatzes wirken.

 

140530_marion_lockert-bild1.jpg (c) fotolia56192163

Zur Aktivierung der Chakras können Sie einfach so tun, als könnten Sie die Energieräder ankurbeln. Die Chakras haben ja nach vorne und nach hinten Öffnungen und drehen sich vertikal in verschiedene Richtungen. Probieren Sie doch einmal bei sich selbst: In welche Richtung würden Sie Ihr Solarplexus-Chakra heute drehen? (Die Drehungen wechseln nämlich.) Wenn Sie etwa eine Handbreit vor ihrem Sonnengeflecht kreisende Bewegungen machen, testen Sie mal: Welche Dreh-Bewegung fühlt sich stärkend an, welche schwächend?

BSFF hat ebenfalls interessante Techniken zur Veränderung von Überzeugungen entwickelt (schauen Sie doch mal auf die Web-Seite von Wera Nägler!)

Und vielleicht kommen Sie auch ein Stückchen weiter mit Hilfe der vier Fragen von Byron Katie's „The Work“.

Die positiven Glaubenssätze eignen sich, wie Sie bestimmt bemerkt haben, auch als Affirmationen. Und Sie selbst haben ja vielleicht auch etwas in ihrem Repertoire...

Literaturempfehlung

Dr. Varda Hasselmann, Frank Schmolke: Die Archetypen der Seele, Goldmann-Verlag 2013 (völlig überarbeitete Neuauflage)

Angebot zum Kennenlernen

Falls Sie das System der Archetypen etwas genauer und vor allem interaktiv kennen lernen wollen, lade ich Sie herzlich zum Info- und Erlebnis-Abend ins Marion Lockert Institut ein. Näheres finden Sie auf meiner Homepage.

Also, vielleicht ja bis bald!

www.Marion-Lockert-Institut.de > Persönliche Entfaltung

Die Autorin

Marion Lockert Marion Lockert,

ist Trainerin für Entfaltung von Führungskraft und Persönlichkeit, NLP-Lehr-Coach und Lehrtrainerin für Systemauf­stellungen, ist Leiterin des „TT-Forschungskreises Arche­typen der Seele – Spiritualität im Business“. Seit 18 Jahren intensiv mit diesem Modell verbunden, wird sie von Hasselmann/Schmolke persönlich als Matrix-Aufstellerin und Archetypen-Coach empfohlen. Sie bietet, neben der Aufstellungsarbeit in verschiedenen Kontexten, seit 25 Jahren Businesstrainings und Prozessbegleitungen an.

Kontakt

Marion Lockert Institut
Richard-Wagner- Str. 11
30177 Hannover

Tel. 0511-76351690
Fax 0511-763 51 69-4

ml@marion-lockert-institut.de
www.marion-lockert-institut.de

 

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