Literatur-Tipp

Lernen leicht gemacht

Herzrasen, Angstgefühle, lähmende Panikattacken - viele Menschen kennen Lernen und Prüfungen nur mit diesen Begleiterscheinungen. Schulen und andere Ausbildungsstätten bieten wenig Hilfestellung, wenn das Lernen nach dem Prinzip des Nürnberger Trichters vermittelt wird. Spätestens in der Hochschule wird die Lage dann ernst: Die Stoffmengen nehmen zu und werden komplexer. Wer das Lernen jetzt nicht gelernt hat, möchte vor jeder Prüfung am liebsten davonlaufen.
 

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Frauen Männer Management

Führung und Team neu denken

Claus von Kutzschenbach

Rosenberger Fachverlag 2008, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, 235 Seiten, 24.80 Euro

Frauen sollen Führung übernehmen. Aber wie unter lauter Männern? Noch immer dominieren in Unternehmen männliche Regeln und Rituale.

Der Managementberater Claus von Kutzschenbach wagt einen grundsätzlichen Erklärungsversuch, warum sich Männer und Frauen unterschiedlich verhalten. Denn das übergeordnete Ziel ist für den Autor klar: Wir brauchen mehr Frauen im Management, um den nötigen Strukturwandel zu bewältigen. Global agierende Konzerne sind bereits dabei, mit Diversity-Programmen Unternehmenskulturen zu schaffen, die Verschiedenheit als Wettbewerbsvorteil begreifen.

Es geht in diesem Buch nicht darum, Frauen mit Karriereambitionen zum albernen „Frechsein“ zu ermuntern oder sie gar mit typisch männlichen Ratschlägen zu behelligen. Der erfahrene Managementberater mit langjähriger Führungsverantwortung schafft es vielmehr spielend, den Leserinnen und Lesern verständlich zu machen, was im Managementalltag tatsächlich „abgeht“, sei es in Führungssituationen, im Team oder in der Königsdisziplin des Managens: der Konferenz.

Mit viel Witz und Selbstironie öffnet Kutzschenbach den Blick dafür, wie Männer mit Führungsanspruch funktionieren und wie Frauen den konkreten Alltag mit Männern meistern und für sich strategisch nutzen können. Handfeste Tipps für entscheidende und brisante Situationen kommen dabei nicht zu kurz.

Dazu gehören auch Beobachtungen, welche Führungsrollen der jüngeren Generation überhaupt noch zur Verfügung stehen und wie unterschiedlich die (Karriere-)Lebensläufe von Frauen und Männern sich gestalten.

Der Autor hat für das Buch zahlreiche Diversity-Managerinnen und Frauen in Führungspositionen befragt und mit ihnen über ihre Erfahrungen gesprochen. Fünf von ihnen kommen in ausführlichen Interviews direkt zu Wort: Aletta Gräfin von Hardenberg (Deutsche Bank), Sabine Nikodem (Werbeagentur Prisma), Maud Pagel (Deutsche Telekom), Monika Rühl (Lufthansa) und Isolde Scheer-Pauli(DaimlerChrysler).

Ein Buch für Frauen, die voran kommen wollen, ohne sich zu verbiegen - und für Männer, die einen Blick hinter das eigene Ego werfen wollen.

Caveman fürs Management!

Inhaltsübersicht

      Vorwort zur 2. Auflage

      Einleitung: „Y“ und „Die Grenzen des Wachstums“ – ein Strukturwandel ist fällig

      1 Annäherung an ein kontroverses Thema

            Seminarbeobachtung: Frauen und Männer tun das Gleiche, denken aber anders
            Chancengleichheit/Diversity: Warum wir mehr Frauen im Management brauchen
            „Schwiegermütter“: Interview Aletta Gräfin von Hardenberg (Diversity Deuschland, Deutsche Bank)
            „Harmonie“: Interview Sabine Nikodem (Geschäftsführerin, Prisma)

      2 Frau und Mann: Ein Erklärungsmodell und die Folgen fürs Management

            Auf der Suche nach Unterschieden: Charakter, Erziehung und Biologie
            Frau und Mann: Ein Erklärungsmodell für unterschiedliche Verhaltensweisen
            Imponiergehabe, Rivalität und Macht: Nur für die Prinzessin auf der Erbse!
            Wahrnehmung und Kommunikation: Programmierte Missverständnisse
            Blitzschnell handlungsfähig: Spezialisierung, Hierarchie und Loyalität
            Rein funktional: Ziele, Gefühle, Körperbewusstsein und Verletzungen
            Das Spiel der Macht: wie Männer wirklich kämpfen
            Verhaltensunterschiede im Überblick
            Exkurs: Frauen/Männer-Parallelen in der Politik
            „Bei Frauen will oft keine den Boss machen“

      3 Worauf es bei der Führung heute ankommt

            Klischees von Führungsidealen – kein Unterschied
            Drei Merksätze über Führung – aus Männersicht
            Warum heute vor allem situatives Führen notwendig ist
            Was Männer im Mitarbeiter-Stress von Frauen lernen können
            Die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Chef/in und Mitarbeiter/in
            Gleichbehandlung und Normalverteilung
            „Spielerischer Kampf“: Interview Monika Rühl (Diversity, Lufthansa)

      4 Die Managerkonferenz: Karriere und Männerrituale

            Karriere im Beziehungsgeflecht großer Organisationen
            Warum sich Gruppen bilden und welchen Gesetzen sie folgen
            Die Managerin im Hackordungsgerangel
            Was passiert, wenn Sie vor der Gruppe stehen
            Worauf Sie sich bei Präsentationen im Managementkollegium einstellen müssen
            Sie präsentieren – bieten Sie Angriffsfläche!
            Präsentationsszenarien und ihre Erfolgskriterien
            Wie Sie Angreifern ausweichen und Störer ruhig stellen
            Die Konferenz – Königsdisziplin des Managens
            Die fünf Phasen einer guten Managerkonferenz
            „Frauen wissen besser, dass man für das Leben arbeitet“

      5 Teamkulturen, Netzwerke und Männergeheimbünde

            Was reine Frauen- und Männergruppen unterscheidet
            Die Chefin in KMU regiert wie eine Königin
            Wie Sie gezielt Teamkulturen entwickeln und Ihren Einflussbereich ausbauen
            Von Beziehungen, Netzwerken, Geheimbünden und Mentoren
            K wie Kompetenz: Wie Sie in männerdominierten Kulturen karriereorientierte Beziehungen aufbauen
            „Old Boys’ Network“: Interview Maud Pagel (Chancengleichheit & Diversity, Deutsche Telekom)

      6 Karrierewettlauf der Geschlechter in verschiedenen Lebensphasen

            „Frauen sind anders. Männer auch“: Statement Ute Vogt (Parlamentarische Staatssekretärin)

      7 Das andere Denken: Alle Potenziale aktivieren – neue Managementmodelle erforderlich?

            „Authentisch sein, Leistung und Persönlichkeit zeigen“
            Mütter ins Management!? Ein Gespräch mit Professor Dr. Gerald Hüther
            Ausblick auf ein neues Führungs- und Managementverständnis

      Danke! – oder: Die Story zur Story

      Stichwortverzeichnis

      Literaturverzeichnis

      Zum Autor

Quelle: Text des Verlages

 

Kontakt zum Autor:

 

 

Stimmen zum Buch

„Chapeau. Kutzschenbach wagt einen grundsätzlichen Versuch, unterschiedliches Führungs- und Teamverhalten von Männern und Frauen zu erklären. So etwas fordert nicht nur Einfühlungsvermögen und Kommunikationstalent, sondern setzt auch einigen Mut voraus. Das Buch ist aber noch mehr: ein einsichtsvolles Werk über Führung und Personalentwicklung generell. [...] Ein beachtliches Buch [...]“

Harvard Businessmanager 8/2004

"Eines der wenigen moderaten Bücher zum Thema 'Frauen und Karriere' hat ein Mann geschrieben."

Handelsblatt, 4.02.2005

„Der kleine Unterschied. Managementtrainer Claus von Kutzschenbach denkt darüber nach, wie sich mehr Frauen in Führungspositionen behaupten können und warum Männer davon profitieren. Dabei präsentiert sich der Autor nicht als unfehlbarer Frauenversteher, sondern überlässt die ‚weibliche’ Sicht der Dinge Expertinnen aus Politik und Wirtschaft wie z. B. SPD-Spitzenfrau Ute Vogt oder Diversity-Chefin Maud Pagel von der Deutschen Telekom. ‚Frauen – Männer – Management’ liefert anregende Diskussionsbeiträge für Frauen und Männer.“

Brigitte 25/2005

"... Das sind hilfreiche Tipps und Regeln, die vor allem Frauen, aber durchaus auch Männern im Berufs-Alltag helfen. Denn nicht alles, was von Kutzschenbach beschreibt, ist frauenspezifisch; vieles ist eher typisch im Führungsalltag von (männlich dominierten?) Unternehmen. Das Buch ist auch dadurch besonders lesenswert, weil dem Autor seine journalistische Ausbildung zu Gute kommt. Seine Sprache und sein Stil machen das Lesen kurzweilig und interessant."

www.business-wissen.de

„gut für den lockeren und unverbissenen Einstieg in die Management-Debatte“

mwonline.de

Über Frauen in Führungspositionen ist schon viel geschrieben worden, aber noch nie so leicht und unterhaltsam, witzig und tiefgründig. Nach der Lektüre versteht man ein bisschen besser, warum es immer noch so wenige Frauen in den Chefetagen gibt, obwohl sie noch nie so gut ausgebildet waren wie heute. [...]
Mit leichter Ironie spricht da einer zu uns, der die Mechanismen der Führungsriege kennt, die unsichtbaren Netzwerke, über die Frauen stolpern. Und endlich mal ist es ein Mann, der uns die Rituale der Männer erklärt, ihr Platzhirsch-Gehabe, das seit der Steinzeit zum richtigen Mann gehört. Aus jeder Zeile spürt man, dass da einer schreibt, der Frauen mag, der sich mehr Frauen im Management wünscht – nicht weil sie genauso gut wie Männer sind, sondern weil sie anders sind, Probleme anders angehen – oft mit mehr Erfolg."

Passauer Neue Presse, 1.9.2004

 

 

 

 

 

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