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7 Irrtümer beim Vortragen, Diskutieren und Überzeugen und wie man sie überwindet

Claudia Gorzalka Claudia Gorzalka

 

7 Irrtümer beim Vortragen, Diskutieren und Überzeugen und wie man sie überwindet

 

Irrtum Nr. 1: Der Inhalt ist das Wichtigste - wer interessiert sich schon für meine Stimme?

Nicht, dass der Inhalt unwichtig wäre, aber er muss aufbereitet sein, um kommuniziert werden zu können. Dabei macht der Stimmklang 40% aus!

Lösung: Lernen Sie Ihre eigene, authentische Stimme kennen (sie wird schön sein!) und bleiben Sie bei sich.

Irrtum Nr.2: Je schneller ich spreche, desto mehr Informationen kann ich rüberbringen.

Das glauben Sie hoffentlich nicht wirklich, aber viele Vortragende wirken durch Ihre Sprechgeschwindigkeit, als wollten Sie den Nürnberger Trichter zur Wissensvermittlung verwenden.So viele Informationen in zu kurzer Zeit kann Ihr Publikum nicht aufnehmen.

Lösung: Bleiben Sie wohlgespannt und achten Sie auf eine gesteuerte Ausatmung. Dann kommen Sie auf neue, prägnantere Formulierungsideen.

Irrtum Nr.3: Am Klang meiner Stimme kann ich sowieso nichts ändern - das ist angeboren.

Als Säuglinge hatten wir alle laute, durchsetzungsfähige Stimmen und eine enorme Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten. Der Klang der Stimme wird von einer kulturellen Überformung mitbestimmt. Jede Stimme kann (wieder) schön und ausdrucksfähig werden.

Lösung: Begreifen Sie die Stimme als Produkt Ihres Körpers, Ihrer Atemführung.Nehmen Sie sich Ihren Raum, dann kann die Stimme klingen.

Irrtum Nr. 4: Wenn ich nur mehr Luft zu Verfügung hätte, könnte ich länger sprechen.

Nur Kranke haben ein zu geringes Atemvolumen. Gesunde können lernen, ihre Atmung der gewünschten Stimmleistung anzupassen.

Lösung: Nehmen Sie sich Mini-Pausen durch geschicktes Abspannen während des Sprechvorgangs. Unterscheiden Sie Spannungsbögen (Phrasen) von Atemzügen.

Irrtum Nr. 5: Um mehr Luft zu haben, muss ich lernen, tief einzuatmen

Massgeblich ist die geschickte Führung der Ausatmung.

Lösung: Lassen Sie die Luft nicht einfach entweichen, steuern Sie Ihre Ausatmung so, dass sie die Stimmfunktion unterstützt

Irrtum Nr. 6: Durch leises Sprechen kann ich mich schonen.

Zu leises Sprechen ist ebenso eine Fehlbelastung wie permanent zu lautes Sprechen.

Lösung: Finden Sie eine Mittellage der Stimme, in der in gesunder Strömlautstärke gesprochen werden kann.

Irrtum Nr. 7: Frauen haben von Natur aus leise Stimmen - da kann man (frau) nichts machen

Wahr ist, dass sich Frauen schon als Mädchen eine zurückhaltende Stimmführung angewöhnen lassen.

Lösung: Finden Sie Ihren natürlichen hell/dunkel klang, der sowohl im Schädel als auch in der Brust vibriert. Dadurch entsteht ein fülliger Stimmklang, der aber weiblich bleibt.


Neugierig geworden?

Tipp: Am 18.10.2008 findet in Köln der Workshop "Ein Tag für Ihre Stimme" statt.
http://www.stimmtraining-professionell.de/

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