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Systemisches Konsensieren

Wenn Widerstände Entscheidungen unmöglich machen und ein möglichst großer Konsens benötigt wird

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

wir erleben in der Politik, aber auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft eine veränderte rohere Umgangsform miteinander. Es fällt scheinbar schwerer die Sichtweise anderer auf bestimmte Gebenheiten zu verstehen und einen vernünftigen Konsens zur Lösung von Problemen zu finden. Die Vorgehensweise, um Lösungen zu finden, die dann von möglichst vielen mitgetragen werden, bedarf dringend einer neuen Form und Haltungen.

Eine "neue" bewährte Methode dazu ist das Systemische Konsensieren, mit dem man viel mehr, als nur nachhaltigere Entscheidungen bekommen kann oder Lösungen in verfahrenen Situationen oder eben gesellschaftlich tragfähigere Lösungen für die brennendsten Probleme unserer Zeit.

klaus dannenberg 2018 trauer

Die Weiterbildung hat eines ihrer großen Vorbilder verloren

Klaus Dannenberg (* 7.12.1941; † 1.09.2018)

Am 1. September 2018 ist Klaus Dannenberg verstorben! Wir sind über die Nachricht seines Todes tief betroffen und sehr traurig. Mit ihm verlieren wir und viele, die ihn kannten, einen sehr guten Freund und Weggefährten, einen väterlichen Mentor und ein Vorbild, wie man mit den unausbleiblichen Beschwernissen des Lebens auch positiv umgehen kann.

Dem Trainertreffen hat Klaus Dannenberg über viele Jahre wichtige Impulse gegeben. Das Trainertreffen Hannover hat er bis zu seinem Übergang in eine andere Welt entscheidend mitgestaltet. Mit ihm als Leiter des TT-Hannovers sind viele schöne Erinnerungen verbunden, die wir nicht missen möchten.

Klaus Dannenberg stand mit seiner Arbeit und mit seinem Leben wie nur wenige andere für die bewusste Beschäftigung mit Werten ein, lebte sie und war uns allen ein großes Vorbild. Durch seine ehrenamtliche Arbeit und sein großes Engagement im Forum Werteorientierung e.V. (FWW) hat er sich große Verdienste um die Weiterbildung erworben. Er war Präsident des FWW und hat maßgeblich an der Erarbeitung des Berufskodex für die Weiterbildung mitgewirkt.

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

Autor eines eigenen Buches zu sein ist der Traum vieler Trainer, Berater und Coachs. Die Intentionen dazu sind sehr unterschiedlich. Experten bestätigen, dass das eigene Buchprojekt für das eigene Marketing, die eigene Reputation und die Höhe des eigenen Honorars wichtig und lohnend sein können - wenn man es richtig angeht!

Das Problem: die angehenden Autoren wissen einfach (zu)wenig über den Buchmarkt und die Vermarktung von Büchern oder wie sie vorgehen müssen, um einen guten Verlag für ihr Buch zu finden und ihr Buchprojekt zum Erfolg zu führen. Das ist ein wirkliches Problem, weil man bei einem Verlag, der ein Konzept wegen gemachter Fehler abgelehnt hat, selten eine zweite Chance bekommt. Gleiches gilt für die Vermarktung..

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Der Relaunch der TTwebite stand schon seit einiger Zeit auf meiner Aufgabenliste. Die DSGVO hat dazu beigetragen, dass das Projekt nun doch schneller, als beabsichtigt umgesetzt wurde.

Eine Website wie die des Trainertreffens enthält viele tausend Seiten und ist aufgrund der vielen verwendeten Komponenten technisch anspruchsvoll. Ein Relaunch ist demzufolge nicht auf Knopfdruck zu haben, sondern erfordert eine vorausschauende Plaung und umsichtige Umsetzung. Es geht schließlich nicht nur darum, dass hinterher alles wieder funktioniert, sondern das auch keine Daten verloren gehen oder Sicherheitslücken (die DSGVO lässt grüßen!) entstehen.

Letzeres hat schließlich bei uns den Ausschlag gegeben... 

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Braucht man als Trainer, Berater oder Coach überhaupt einen ADV-Vertrag mit seinem Kunden? Dieser Frage bin ich noch einmal nachgegangen und habe dazu beim Landesbeauftragten für Datenschutz in Niedersachsen angerufen und mich erkundigt. Ergebnis: Für die meisten Aufträge als Trainer, Berater und Coach wird man wahrscheinlich keinen ADV-Vertrag mit dem Auftraggeber abschließen müssen, weil eine Datenverarbeitung für den Auftraggeber nicht stattfindet (eine Weisungsbefugnis ist eher nicht gegeben). Zudem wird der Auftraggeber in der Verantwortung stehen seine Mitarbeiter, die am Training oder Coaching teilnehmen, entsprechend zu informieren und sich von diesen das Einverstandnis hinsichtlich datenschutzrelevanter Maßnahmen im Zuge des Trainings einholen zu müssen. 

Im Falle von offenen Seminaren liegt die Sache...