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Das STUFEN-Konzept: Problemlösungsangebot vor allem für den Mittelstand

Prof. Dr. Hardy Wagner

Das STUFEN-Konzept

Problemlösungsangebot vor allem für den Mittelstand

Prof. Dr. Hardy Wagner

Der Mittelstand, ist bei der Nachwuchs-Gewinnung benachteiligt: Oft müssen Mittelständler mit Hauptschülern und schlechten Schul-Abschlüssen zufrieden sein. Abgesehen von dem zusätzlichen Aufwand, um oft erhebliche Schwächen der Schulbildung auszugleichen, spielen auch Motivationsdefizite sowie Mängel im Hinblick auf das Selbstwertgefühl eine bedeutsame Rolle. Diesem Problem kann man mit dem STUFEN-Konzept beikommen.


Wirtschaft, Wissenschaft und sogar Politik sind sich einig wie selten: Bildung tut Not! Und sie muss in besonderer Weise gefördert werden. Besonderes Augenmerk liegt hier offenkundig auf den Absolventen-Zahlen an Hochschulen, bei denen Deutschland im europäischen Durchschnitt angeblich hinterher hinkt. Dabei wird vielfach immer noch verkannt, dass das deutsche Bildungssystem, mit der gewachsenen betrieblichen Ausbildung, den weitgehend theoretisch ausgelegten Abschlüssen, die etwa in Süd-Europa ohnehin nicht vor Arbeitslosigkeit schützen, überlegen ist. Umso wichtiger ist es, dass die deutschen Unternehmen angesichts der absehbaren demografischen Entwicklung ihrem Standort-Vorteil besondere Aufmerksamkeit widmen und ihn für sich nutzen. Hierzu kann und soll das STUFEN-Konzept beitragen.

Für Mittelständler bleiben oft nur schlechte Hauptschüler übrig

In großen Unternehmen wird – über die Standard-Ausbildung an öffentlichen Berufsschulen hinaus – viel für die Nachwuchsförderung getan. Der Mittelstand, Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ist hingegen bei der Nachwuchs-Gewinnung benachteiligt: Statt Abiturienten und Realschüler müssen Mittelständler oft damit zufrieden sein, wenn sie Hauptschüler mit schlechten oder ohne Schul-Abschlüsse für sich gewinnen können. Abgesehen von dem zusätzlichen Aufwand, um oft erhebliche Schwächen der Schulbildung auszugleichen, spielen auch Motivationsdefizite sowie Mängel im Hinblick auf das Selbstwertgefühl eine bedeutsame Rolle. Sehr viel spricht dafür, dass in diesem Mangel auch das vielfach aggressive Verhalten von Jugendlichen seine Ursachen hat.

Durch aktives Lernen von Soft Skills Defizite ausgleichen

Genau hier setzt das STUFEN-Konzept ein. Mit einem Baustein-Kanon grundlegender Schlüsselkompetenzen können junge Menschen in die Lage versetzt werden, durch aktives Lernen in Gruppen vorhandene und empfundene Defizite auszugleichen. Dies gilt weniger für den fachlichen Bereich, als vielmehr im Hinblick auf die sog. Soft Skills, also persönliche und soziale Kompetenzen, die in der Schule bedauerlicherweise derzeit selten gelehrt werden. Diese essenziell wichtigen und von Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund und späterem Tätigkeitsbereich unabhängigen Qualifikationen beziehen sich vor allem auf den Umgang mit sich selbst und mit anderen. Auf Grundlage einer ebenso einfachen wie aussagekräftigen Selbstanalyse der Persönlichkeitsstruktur erhalten die jungen Menschen wichtige Aussagen über sich selbst, ihre Stärken und Nicht-Stärken; sie erfahren Positives über ihre spezifische Differenz-Eignung, also das, was sie von Anderen unterscheidet, was ihre Einzigartigkeit ausmacht und was auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnet wird.


 
Zur Selbsterkenntnis gehören Informationen über persönliche Schwächen sowie die Erkenntnis, dass Schwächen – im Gegensatz zu Stärken und Nicht-Stärken – nicht angeboren und insoweit grundsätzlich veränderbar sind. Im Blickpunkt des eigenen Denkens und Handelns sollten aber immer die persönlichen Stärken stehen: Diese sind es, die uns erfolgreich sein lassen.

Erfolg und Zufriedenheit sind lehr- und lernbar

Auf der Grundlage vertiefter Kenntnis der Zusammenhänge um die eigene Persönlichkeitsstruktur wird auch die Ähnlichkeit mit und die Unterschiedlichkeit von anderen Menschen verständlicher. „Anders“ wird weniger als fremd und damit feindlich und ablehnenswert, sondern zunehmend als ergänzend und hilfreich empfunden. Aus Distanz kann so Akzeptanz und sogar Wertschätzung entstehen. Insoweit ist ein wichtiger – eigentlich der grundlegende – Erfolgs-Baustein des STUFEN-Konzepts das Seminar „Erfolg durch Persönlichkeit“. Hier alle Bausteine im Überblick:

  • P Erfolg durch Persönlichkeit / Grundlagen wertschätzender Kommunikation
  • E Erfolgs-Grundlagen – Berufsziel-Entwicklung / Karriere-Strategie
  • L Erfolg durch Lernen lernen – lebenslang individuell-optimal
  • Z Erfolg durch EffEff Umgang mit der Zeit – Selbst-Management

Hier erfahren die Teilnehmer, dass Erfolg – „Zufriedenheit aufgrund von GRAD und ART der Ziel-Erreichung“ – verursacht werden kann und insoweit lehr- und lernbar ist.

Auf diesen Grundlagen bauen die weiteren STUFEN-Erfolgs-Bausteine auf: Einerseits „Erfolg durch Lernen lernen - individuell-optimal“ und andererseits „Erfolg durch EffEff Umgang mit der Zeit / Selbst- und Prioritäten-Management“. Das Attribut EffEff ist übrigens eine Art Markenzeichen des STUFEN-Konzepts; es bedeutet „optimal“, indem das Richtige tun (Effektivität) mit dem richtig tun (Effizienz) verbunden wird.

Das STUFEN-Konzept ist integrierbar in das eigene Bildungssystem

Die STUFEN-Stiftung bzw. ihre Akademie haben kürzlich ein innovatives Zusatz-Projekt entwickelt: Das STUFEN-Ausbilder-Konzept. Um jungen Menschen, der Haupt-Zielgruppe der STUFEN-Stiftung, die Chance zu bieten, die bewährten Erfolgs-Bausteine frühzeitig – etwa im Rahmen ihrer Ausbildung – kennen und nutzen zu lernen, wird aufgeschlossenen Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand, das Angebot gemacht, das STUFEN-Konzept mit Hilfe externer Experten in das firmeneigene Bildungssystem zu integrieren. Im Rahmen eines zweifachen Durchlaufs aller Bausteine mit den Auszubildenden des Unternehmens werden die betrieblichen Ausbilder als
STUFEN-Trainer qualifiziert, so dass sie im folgenden Ausbildungsjahr bereits selbstständig das STUFEN-Training im eigenen Unternehmen, ggf. auch in Kooperation mit Kunden und / oder Lieferanten, durchführen können. Die AzuBis erwerben zugleich das STUFEN-Zertifikat, das sie auf dem Arbeitsmarkt als überdurchschnittlich engagiert und bereits grundlegend qualifiziert auszeichnet.

Da zu erwarten ist, dass mit zunehmender Transparenz der Chancen des STUFEN-Konzepts der Bedarf an Trainern steigt, die die innerbetrieblichen Ausbilder zu STUFEN-Trainern qualifizieren, plant die STUFEN-Akademie an wichtigen Wirtschafts-Standorten für diesen künftigen Bedarf zweitägige Train-the-Trainer-Workshops. Teilnahme-Voraussetzung ist einerseits die vorherige Absolvierung eines Grundlagen-Seminars des jeweiligen Bausteins, andererseits die selbstständige Betreuung mindestens eines Seminars mit Supervision durch einen STUFEN-Master-Trainer.

Es ist geplant, diese Zertifizierungs-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Netz der Kammern zu organisieren. Derzeit wird der erste Durchlauf vorbereitet. Das STUFEN-Ausbilder-Konzept ist auch für viele Trainer des TTD eine Chance. Informieren Sie sich einfach mal darüber.
In den nächsten Ausgaben des TrainerJournals erfahren Sie mehr.

Der Autor

Prof. Dr. Hardy Wagner, gelernter Industrie-Kfm., Wirtschafts-Pädagoge und Betriebswirt sowie promovierter Sozialpolitiker, lehrte rd. 25 Jahre an einer FH Führung und Controlling, wo er das erste Forschungs-Institut an einer FH gründete; er ist als Autor, Verleger, Herausgeber sowie als Berater, Trainer und Gründer seit 40 Jahren aktiv: Mitgründer von GABAL e. V., DGSL e. V. und Verlag ManagerSeminare GmbH, Gründer der GABAL-Verlag GmbH und Mitgründer und Kura-toriums-Vorsitzender der Bildungs-Stiftung STUFEN zum Erfolg. Ehrenvorsitz. GABAL e. V.

Kontakt

Prof. Dr. Hardy Wagner
Richthofenstr. 12, D-76831 Billigheim/Landau
Tel. 06349-996455, Fax 06349-996456
hardy.wagner@stufenzumerfolg.de
www.stufenzumerfolg.de

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