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Stellungnahme des DVWO zur Petition: Kranken- und Pflegeversicherung: Einkommensabhängige Beiträge für Selbstständige – die Benachteiligung beenden!

Edit Frater-foto 2016 Edit Frater, Leiterin der DVWO-Fachkommission Altersvorsorge

Gesetzliche Krankenkassen berechnen den Beitrag bei Angestellten ausschließlich bezogen auf deren Bruttoeinkommen aus der angestellten Tätigkeit. Dabei gibt es eine Unter- und eine Obergrenze. Einkünfte bis zu 450,00 Euro monatlich sind sozialabgabenfrei. Auf Beträge oberhalb eines monatlichen Bruttoeinkommens von 4.350,00 Euro werden keine Krankenkassenbeiträge mehr fällig. Wer als Angestellter ein geringes Einkommen hat, zum Beispiel 1.000,00 Euro monatlich, der zahlt seinen Beitrag auch nur auf diesen Betrag, wobei der Arbeitgeber sich auch noch daran beteiligt. Selbständigen hingegen wird unterstellt, dass Sie monatlich einen Gewinn von mindestens 2.231,25 Euro erwirtschaften. Ausgehend von 18,0% Beitragssatz (Kranken- und Pflegeversicherung, Zusatzbeitrag) zahlt ein Selbständiger also mindestens rund 400,00 Euro und höchstens rund 780,00 Euro monatlich für seine Krankenversicherung. Für Selbständige mit lukrativen Tagessätzen ist diese Regelung vielleicht einfach nur ärgerlich. Für Selbständige in der Weiterbildung, die für geringe Stundensätze arbeiten oder gerade erst in der Existenzgründungsphase sind, stellt das aber ein großes Problem dar. 

Dr. Andreas Lutz, 1. Vorsitzender des VGSD e.V. (Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V.), hat eine Petition zum Thema Krankenversicherung für Selbständige initiiert. Ziel ist es, die unterschiedliche Behandlung von Angestellten und Selbständigen in der gesetzlichen Krankenversicherung aufzuheben.

Der DVWO befürwortet diesen Vorstoß Richtung gerechter Beitragszahlung in der gesetzlichen Krankenversicherung und Gleichbehandlung von Angestellten und Selbständigen.

Lediglich den Abzug von fiktiven Sozialversicherungskosten die durch den Arbeitgeber finanziert werden, bei der Beitragsberechnung berücksichtigen zu wollen, halten wir für nicht eindeutig nachvollziehbar.

Unsere Aufforderung: Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Stimme. Die erfolgreiche Umsetzung der Ziele würde für viele Selbständige in Training, Beratung und Coaching mehr Planungssicherheit und letztlich mehr Nettoeinkommen bedeuten.

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Fachkräftemangel: Chancen durch die „Generation Erfahrung“

"Deutsche Unternehmen könnten mit älteren Arbeitnehmern ihre Fachkräftelücke verkleinern."
Quelle: iwd

In Deutschland finden immer mehr Ältere einen Job, dennoch ist die Arbeitslosenquote der 55- bis 65-Jährigen höher als die aller anderen Altersgruppen. Den Unternehmen bietet sich daher reichlich Potenzial, den Fachkräftemangel aufzufangen.

Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl der potenziellen Erwerbstätigen in Deutschland in den nächsten Jahren Schritt für Schritt sinken, da mehr Menschen in den Ruhestand gehen als auf den Arbeitsmarkt kommen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln geht davon aus, dass es 2035 je nach Stärke der Zuwanderung 41 bis 43 Millionen Erwerbspersonen geben wird. Zum Vergleich: Derzeit sind 49 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter. Daher tun die Unternehmen gut daran, sich intensiv um ältere Arbeitnehmer zu bemühen und dadurch den Fachkräftemangel abzuschwächen.

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Bildungsmonitor: Sachsen siegt, das Saarland holt auf

Die besten Ergebnisse im IW-Bildungsmonitor 2017 erzielen wie bereits in den Vorjahren Sachsen, Thüringen und Bayern.  Insgesamt zeigen sich allerdings gegenüber dem Jahr 2013, als Methodik und Indikatorenauswahl zuletzt aktualisiert wurden, nur noch leichte Verbesserungen innerhalb der Bildungssysteme. Der Bildungsmonitor wird seit 14 Jahren vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Wie gut sind die Betreuungsbedingungen, funktioniert die Internationalisierung, wie steht es um die Schulqualität und wer fördert den Forschungsnachwuchs besonders gut? Dies sind nur vier der insgesamt zwölf Handlungsfelder, die der IW-Bildungsmonitor alljährlich in den 16 Bundesländern analysiert. Auch im aktuellen Bildungsmonitor erreichen wieder jene Bundesländer Bestwerte, die bereits in früheren Jahren ganz oben standen:

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Neue Methoden-App zum Testen

Das DIE - Deutsche Institut für Erwachsenenbildung hat auf der von ihm betriebenen Plattform wb-web  eine neue Methoden-App zum Testen vorgestellt, die von Erwachsenenbildnern kostenlos genutzt werden kann. Sie schreiben:

"Sie sind Kursleiterin oder Dozent und interessieren sich für die Verwendung digitaler Hilfen bei der Kursplanung? Dann testen Sie den Prototypen einer neuen Kursplanungs-App. Sie hilft Ihnen, für unterschiedliche Settings die jeweils geeignete Lehr-Lernmethode auf der Grundlage von didaktischen Kriterien auszuwählen.

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IW-Köln zum Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei Facharbeitern

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege.

Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland teilt sich in zwei Phasen: Bis 2005 befand sich das Land in einer nahezu durchgehenden Arbeitsmarktkrise. Die Erwerbstätigkeit stagnierte bestenfalls, die Arbeitslosigkeit nahm zu. Seit 2006 entstehen Millionen neue Jobs, die Arbeitslosigkeit sinkt.

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