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Führung durch Motivation (FdM®): Forschungsbasiertes, praxiserprobtes Führungstraining vergibt Trainerlizenzen

Univ.-Prof. Dr. Hugo M. Kehr, Motivationsexperte an der Technischen Universität München, hat auf Grundlage des wissenschaftlich verankerten 3K-Modells innovative Führungstrainings entwickelt: die FdM®Reihe. FdM® steht für „Führung durch Motivation“. Das 3K-Modell der Mitarbeitermotivation bildet das Herzstück des Trainings und bietet ein effektives Instrument, um Zielkonflikte systematisch zu identifizieren und zu verringern sowie intrinsische Mitarbeitermotivation zu erhöhen. Neben der wissenschaftlichen Verankerung gründet die FdM®Reihe auf 15 Jahre Beratungs- und Trainingserfahrung.

Professor Kehr hat das 3K-Modell an der University of California at Berkeley entwickelt. Das 3K-Modell ist innovativ, wissenschaftlich fundiert und dabei hervorragend für die praktische Führungsarbeit geeignet. Es bietet die Tiefe, die nötig ist, um der Vielschichtigkeit motivationsbezogener Phänomene in der Praxis gerecht zu werden. Dabei ist das 3K-Modell anschaulich, transparent und leicht vermittelbar.

Wissenschaftliche Verankerung

Seine wissenschaftliche Feuerprobe hat das 3K-Modell bereits 2004 bestanden. Das Academy of Management Review, die führende Fachzeitschrift der Managementforschung, hatte 2002 einen Aufruf für ein Sonderheft zum Thema Motivation ausgeschrieben. Es wurden über einhundert Vorschläge US-Amerikanischer und Internationaler Wissenschaftlergruppen eingereicht. In einem harten Auswahlprozess konnte sich das 3K-Modell schließlich gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde neben fünf anderen zukunftsweisenden Ansätzen in das Sonderheft „The Future of Work Motivation Theories“  [Die Zukunft der Arbeitsmotivationstheorien] aufgenommen. Eine deutschsprachige Variante dieses Aufsatzes finden Sie hier.

Expertenmeinungen zum 3K-Modell

Prof. Ruth Kanfer, Ph.D. (Georgia Tech, Atlanta), renommierte Expertin für Arbeitsmotivation, bezeichnet das 3K-Modell als ein „radikales, komplementäres und neues Paradigma“ (Applied Psychology, 2005, S. 190).

„Komplementär“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das 3K-Modell bestehende Ansätze integriert, anstatt diese auszuschließen oder zu verdrängen. Dazu zählt unter anderem Hersey & Blanchards situative Führungstheorie (die sich auf die Komponenten Kopf und Hand beschränkt und dabei den Bauch ausblendet). Das hat den Vorteil, dass sich die FdM®Reihe gut mit den bestehenden Führungskonzepten verbindet, die zuvor in den Unternehmen geschult wurden.

Die Motivationsexperten Steers, Mowday und Shapiro schreiben zum 3K-Modell: „Kehr’s model helps answer some intriguing, unresolved questions concerning individual goal attainment and why self-set goals may sometimes be nonmotivating.” (Academy of Management Review, 2004, S. 385).

3K – die drei Komponenten der Motivation

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„3K“ steht für die drei Komponenten der Motivation. In der Fachsprache heißen sie explizite (selbsteingeschätzte) Motive, implizite (unbewusste) Motive und subjektive Fähigkeiten. Im Führungstraining stehen dafür die Metaphern „Kopf“, „Bauch“ und „Hand“.

Kopf steht für die rationalen Absichten, Ziele und die Bereitschaft, eine bestimmte Handlung auszuführen.

Hand repräsentiert Fähigkeiten, Wissen und Erfahrung, die eine Handlung verlangt.

Bauch steht für den emotionalen Bereich, für die mit der Handlung verbundenen Hoffnungen, die oft unbewussten Bedürfnisse und Motive, die es zu wecken gilt, aber auch für Ängste und „Bauchschmerzen“.

Das 3K-Modell in Kürze

Wenn die Komponenten Kopf und Bauch erfüllt sind, dann entsteht intrinsische Motivation. Man ist hochkonzentriert und erledigt gerne das, was man sich vorgenommen hat. Ist dagegen nur eine dieser beiden Komponenten nicht erfüllt, gibt es also unangenehme „Bauchgefühle“ oder steht man vom Kopf her nicht dahinter, so fällt es einem schwer, seine Absichten umzusetzen: Man steht sich selbst im Wege. Hier braucht es zur Unterstützung den Willen, der die störenden Bauchgefühle oder Zweifel zurückdrängt. Eine solche willentliche Bekämpfung von Unlust und Zweifel kann durchaus erfolgreich sein – sie kostet jedoch Kraft, die sich anderweitig besser einsetzen ließe. Den Idealfall, wenn also Kopf, Bauch und Hand erfüllt sind, erlebt man als beglückenden Flow-Zustand.

Das 3K-Modell im Führungstraining

Im Führungstraining lernen Führungskräfte, wie sie das 3K-Modell zur Diagnose der Motivation ihrer Mitarbeiter verwenden können. In der sogenannten „3K-Prüfung“ werden Fragen nach den drei Komponenten der Motivation („Kopf“, „Bauch“ und „Hand“) gestellt. Die Fragen helfen dem Mitarbeiter, etwa über „ungute Bauchgefühle“ oder sein fehlendes „Ziel hinter dem Ziel“ zu sprechen. Zielkonflikte und die oftmals fehlende emotionale Komponente (Bauch) als Motivationsbremsen werden systematisch angesprochen. Das ist die Voraussetzung, um gemeinsam mit der Führungskraft Lösungswege zu finden.

Widerstände gegen Veränderungen - wenn der Bauch nicht mitspielt

Bei der Umsetzung von Change-Prozessen zeigen sich oft Widerstände. Studien haben wiederholt gezeigt, dass dies häufig an der fehlenden Mitarbeiter-Motivation liegt und dann überwiegend emotionale Ursachen hat: Die anstehenden Veränderungen erzeugen Ängste, Bauchschmerzen, Unlust. Die Instrumente des herkömmlichen Change-Management sind dafür nicht ausgelegt und bleiben daher oft unwirksam. Das Konzept "Motivation für Veränderung" setzt an diesen Widerständen gegen Veränderungsprozesse an und stellt die Mitarbeitermotivation ins Zentrum der Betrachtung. Auch hier kommt das 3K-Modell der Mitarbeitermotivation zum Einsatz.

Die FdM®Reihe

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Führungskräfte lernen im FdM®Training, wie sie die Motivation ihrer Mitarbeiter sowie ihre eigene Motivation als Führungskraft besser einschätzen und gezielt steigern können. Das FdM®Training deckt sämtliche Inhalte eines konventionellen Führungstrainings ab. Dazu zählen zum Beispiel Ziele und Zielvereinbarungen, Führungsstile und der Selbstbild/Fremdbild-Abgleich. Darüber hinaus werden aber weitere Themen behandelt, die aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Motivation von Mitarbeitern besonders wichtig sind. Dazu zählen etwa Zielkonflikte, Handlungsenergie aus unbewussten Motiven und der dosierte Einsatz der kostbaren Ressource Willenskraft.

FdM®Trainerlizenzen

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Freiberufliche Trainer als auch Unternehmen, die mit ihren eigenen Trainern interne Schulungen zu Motivation und Führung anbieten haben die Möglichkeit eine FdM®Trainertraining zu absolvieren. Die FdM®Trainerlizenz berechtigt zur selbständigen Abhaltung der FdM®Trainings. Das Geschäftsmodell sieht so aus, dass die Trainingsteilnehmer professionelle Leistungspakete erhalten, die der FdM®Trainer über die Kehr MC GmbH bezieht.  FdM®Trainer sind nicht an FdM® gebunden. Sie können frei am Markt agieren und auch andere Trainingsprodukte anbieten. FdM® erweitert daher das Portfolio eines Führungstrainers, ohne sein Profil einzuschränken.

Aktueller Termin für das FdM®Trainertraining

Das nächste FdM®Trainertraining mit Prof. Dr. Hugo M. Kehr findet vom 4.-6. April 2013 in München statt (derzeit nur noch 2 freie Plätze, info@kehrmc.de).

www.kehrmc.de

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