TT-Veranstaltungen

Pleiten, Pech und Pannen

Welcher Trainer redet schon gern darüber, wenn mal etwas im Seminar oder beim Coaching so richtig schief gegangen ist? Dabei wissen wir doch alle, wie wichtig es ist, Fehler zu machen. Wie sagte schon Vera F.Birkenbihl – Fehler sind unsere besten Lernfreunde.

Das nahmen wir uns nun in Dresden zu Herzen und gestalteten unser Regionalgruppentreffen am 24.August als „Fuckup Night“. Bewusst gaben wir Pleiten, Pech und Pannen in unserem Trainerleben eine Bühne.

klaus dannenberg 2018 trauer

Die Weiterbildung hat eines ihrer großen Vorbilder verloren

Klaus Dannenberg (* 7.12.1941; † 1.09.2018)

Am 1. September 2018 ist Klaus Dannenberg verstorben! Wir sind über die Nachricht seines Todes tief betroffen und sehr traurig. Mit ihm verlieren wir und viele, die ihn kannten, einen sehr guten Freund und Weggefährten, einen väterlichen Mentor und ein Vorbild, wie man mit den unausbleiblichen Beschwernissen des Lebens auch positiv umgehen kann.

Dem Trainertreffen hat Klaus Dannenberg über viele Jahre wichtige Impulse gegeben. Das Trainertreffen Hannover hat er bis zu seinem Übergang in eine andere Welt entscheidend mitgestaltet. Mit ihm als Leiter des TT-Hannovers sind viele schöne Erinnerungen verbunden, die wir nicht missen möchten.

Klaus Dannenberg stand mit seiner Arbeit und mit seinem Leben wie nur wenige andere für die bewusste Beschäftigung mit Werten ein, lebte sie und war für uns alle ein großes Vorbild. Durch seine ehrenamtliche Arbeit und sein großes Engagement im Forum Werteorientierung e.V. (FWW) hat er sich große Verdienste um die Weiterbildung erworben. Er war Präsident des FWW und hat maßgeblich an der Erarbeitung des Berufskodex für die Weiterbildung mitgewirkt.

Das eigene Trainerprofil schärfen

Zum Thema „Profilschärfung“ hatten wir uns für das 3.Regionalgruppentreffen des Jahres erstmalig Unterstützung durch eine externe Referentin eingeladen. Kathrin Fehlau war dafür extra aus München angereist.

In ihrem Vortrag machte uns Kathrin mit wesentlichen Schritten vertraut, die uns helfen, unsere Kernidentität als Trainer und Coaches herauszuarbeiten und unser Profil darauf aufbauend zu kreieren.

Begeistert machten wir uns an die Übung zur Biografiearbeit und interviewten uns gegenseitig. Schon in dieser kurzen Übung wurde uns deutlich, wie wichtig diese Vorarbeit ist, wenn wir als Trainer sichtbar sein und gezielt die für uns richtigen Kunden ansprechen wollen. Marketinginstrumente wie Homepage, Flyer oder auch die Visitenkarte können erst dann eine Aussagekraft über uns entwickeln, wenn wir wirklich wissen, was wir wollen. Authentizität ist Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg und die eigene berufliche Zufriedenheit.

„Eine lebendige Abfolge von interessanten und sehr nützlichen Methoden. Das hat mir sehr gefallen.“ Dieser und viele weitere positive Kommentare waren von den über 70 Teilnehmern des bestens besuchten 82. Trainertreffens in Köln zu hören. Lob und Zufriedenheit kam aus aller Munde.

Die diesjährige Methodenparade – bei der 7 TrainerkollegInnen innerhalb von jeweils 13 Minuten ihre Lieblingsmethode vorstellten – wurde angeführt von Christina Plößl. Sie riss die Teilnehmer mit einer Reihe lebendiger Spiele aus den Stühlen „Energizer und W’ups- Erfrischendes für zwischendurch“ hieß ihr Mikro-Workshop.

Etwas ruhiger folgte der kurze Powerpoint-Vortrag „Einwand ohne Aufwand“ von Frank Stefan Ali, der uns ein praktisches Übungsspiel erklärte, dass das Verkaufsgespräch nachhaltig trainiert.

Ein schönes Beispiel, wie eine Insel-Metapher wunderbar zur Strukturierung und zur Rollenklärung eingesetzt werden kann, lieferte uns Bernd Schulte Osthoff unter dem Titel „Die wirkungsvernetzte Insel“.

Elisabeth Manneck beschrieb ein einfaches Analyse- Tool für Führungskräfte, das die Dynamik des Dreiecks „Wissen“, „Können“ und „Wollen“ nutzt, um zu erkennen, wie mit einem Mitarbeiter zielführend umgegangen werden kann. „Nutze die Energie des Widerstands“ lautete der Titel ihres Kurzvortrages.
  Christina Plössl

In eigener Sache

Als Trainer und Coaches erfüllen wir unsere Aufträge mit hohen Qualitätsanspruch. Um diesem gerecht zu werden, investieren wir jedes Jahr auch Zeit, Geld und Energie in unsere eigene Qualifizierung. Beispielsweise holen wir uns wertvolle fachliche und methodische Impulse beim Trainerkongress in Berlin oder den Petersberger Trainingstagen. Ich persönlich freue mich auch schon wieder auf den Heiligenfeldkongress Anfang Juni, welcher diesmal zum Thema „Kairos-den Wandel gestalten“ stattfinden wird.

Bei unserem Regionalgruppentreffen am 3.Mai in Dresden standen die Erlebnisberichte vom Trainerkongress Berlin im Mittelpunkt. Wir begannen mit einer Übung zum Thema Körpersprache aus dem Workshop von Melanie Künzl. Annette erzählte uns begeistert von Gert Schillings Workshop, in dem sich Flipchart und Beamer verliebt haben und präsentierte uns einige der dort entdeckten Möglichkeiten, Präsentationen interaktiv zu gestalten. Sinnvolle Moderations-Tools für Trainer hatte Ralf Schmitt beim Trainerkongress im Gepäck – Cornelia probierte eine Auswahl dieser Tools gleich praktisch mit uns aus. Wer Ralf Schmitt kennt, der weiß, dass es dabei viel zu lachen gab 😊.