Weiterbildungs-News

In einer Meldung der Redaktion der Fachzeitschrift Wirtschaft + Weiterbildung werden Zahlen für die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Digitalisierung von Veranstaltungen genannt. Demzufolge glauben inzwischen 60 % der deutschen Anbieter an die Zukunft hybrider und räumlich verteilter Veranstaltungen als zukunftsweisend (Quelle: "Meeting- & Eventbarometer" des Europäischen Instituts für Tagungswirtschaft (EITW)). Gegenteilige Meinungen werden dagegen überhaupt nicht mehr geäußert.

Helmut Juenger 2020

Verleger Helmut Jünger wird 90 Jahre alt

Am 28. Juli 2020 wird Verleger Helmut Jünger 90 Jahre alt.

Helmut Jünger wuchs in Frankfurt am Main auf, lernte Verlagskaufmann, besuchte die Buchhändlerschule und studierte abends an der Akademie für Welthandel. Er arbeitete zunächst im Marketing bei Nestlé. Schon während seines Studiums entwickelte er zusammen mit seinem Bruder ein Verlagsprogramm für audio-visuelle Medien, damals Dias und Tonbänder.

1950 gründeten die Brüder den heutigen Jünger Medien Verlag, der damit in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert. Aus dem Hobby heraus entstand ein umfassendes Lehrmittelprogramm für Schule, Kindergarten und Kirchenarbeit. Das umfassende Angebot an Overheadfolien wurde ab Mitte der 60er Jahre in der eigenen Offsetdruckerei hergestellt. Schnell wandelte sich die Druckerei zu einer der Marktführer im UV-Offset in Deutschland.

Die Bundesregierung hat mit dem Konjunktur- und Kriesenbewältigungspaket vom 3.06.2020 weitere Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, um zunächst während der Phase der Beschränkungen weitgehend Arbeitsplätze zu erhalten, den Fortbestand von Unternehmen zu sichern und soziale Notlagen zu vermeiden.

Hier einige Auszüge aus dem Programm, die für selbstständige Weiterbildner wichtig sein könnten, sowohl, was die eigene Betroffenheit angeht, als auch die Auswirkungen auf wichtige Arbeitsbereiche von Weiterbildnern, das Thema Digitalisierung gehört z.B. zu einem der wichtigen Förderthemen und dürfte auch die Zukunft von Trainern, Beratern und Coaches weiter verändern. Sich dagegen zu sträuben wird nichts nutzen. Wir sind schon mitten drin in der Umstellung der ganzen Gesellschaft:

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Die von der Corona-Krise in besonderem Maße betroffenen 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen wurden beim gestern Abend (4.06.2020) verkündeten Konjunkturpaket übergangen. In dem 15 Seiten langen, 57 Maßnahmen umfassenden Ergebnispapier des Bundesfinanzministeriums werden sie an keiner Stelle genannt.

Die im März mit großem Medienecho verkündeten Soforthilfen im Umfang von angeblich 50 Milliarden Euro werden eingestellt, obwohl eine Verlängerung um zwei Monate vorgesehen war und die Mittel bisher erst zu einem Viertel ausgeschöpft sind.

Mittel für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen von Regierung zweckentfremdet

Statt das Programm rechtssicher auszugestalten, Lücken zu schließen und – wie von den Wirtschaftsministern der Länder schon Anfang April einhellig gefordert – auch einen Zuschuss zum Lebensunterhalt zu zahlen, werden die nicht ausgeschöpften Mittel nun zweckentfremdet und in Form sogenannter „Überbrückungshilfen“ an größere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeiter weitergereicht.

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Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige

Gemeinsame Bundestagspetition von BAGSV und Trainertreffen Deutschland

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

entgegen der öffentlichen Berichterstattung kommen die Corona-Hilfen für Selbstständige nicht da an, wo sie wirklich benötigt werden. Viele Selbstständige werden aufgrund staatlicher Einschränkungen, die dem Gesundheitsschutz aller dienen sollen, noch für Monate ihre Tätigkeit nicht ausüben können. Den Schaden müssen sie weitgehend alleine tragen, oft auf Kosten ihrer Altersvorsorge. Von den Soforthilfen wurde nur ein Buchteil ausgezahlt. Wir erwarten, dass der Rest zweckentfremdet und großenteils zugunsten größerer Unternehmen verwendet wird.

Statt uns nun Zeit zum "Wiederaufbau" zu geben, will der Staat uns kurzfristig weitere bürokratische Lasten und Pflichtbeiträge aufbürden. Gerade auch Gründer, Teilzeitselbstständige, niedrige und mittlere Einkommen werden davon betroffen sein. Statt faire Honorare zu bezahlen erhöht der Staat immer weiter die Belastungen.

Ein breites Bündnis aus Selbstständigenverbänden und -initiativen hat deshalb eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, um deren Mitzeichnung und Weiterempfehlung wir dich bitten wollen!

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