Weiterbildungs-News

INtem® feiert 30. Geburtstag: Und alle waren da!

Helmut Seßler gründete die INtem®-Gruppe vor 30 Jahren, am 2. Juli 1989. Die Jubiläumsfeier zeigte das ganze Weiterbildungsspektrum, das der Weiterbildner und Franchisegeber abdeckt: Vertreter aus Weiterbildung, Wirtschaft und Wissenschaft und langjährige Begleiter feierten gemeinsam mit Helmut Seßler und seinem Team drei Jahrzehnte Qualitäts-Weiterbildung. Carsten Kutzner warf in einem Vortrag einen Blick in die Zukunft, in dem er die künftige strategische Ausrichtung der Gruppe beschrieb. Dabei stehen die Unterstützung der Akademie- oder Schulungsabteilungen in Unternehmen und die Positionierung als „Die Vertriebsberater“ (SALESPOOL100®) im Fokus.

Vorreiterrolle im Hochschulbereich

Die Trainingskonzepte und Entwicklungsprogramme des Instituts finden Zustimmung auch in der Wissenschaft. Prof. Dr. Michael Nagy, HdWM-Ehrenpräsident, spiegelte in einem Vortrag den ganzheitlichen Ansatz: Der Weiterbildner hat stets den Bogen zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft geschlagen, indem zum Beispiel die Lernprozesse im Seminarraum gehirnphysiologisch legitimiert wurden. Die HdWM, Hochschule der Wirtschaft für Management, ist Kooperationspartner der Gruppe. Die Präsidentin der HdMW, Prof. Dr. Perizat Daglioglu, betonte deren Vorreiterrolle im Hochschulbereich.

Reputation in der Bildungslandschaft

INtem® steht seit 30 Jahren für kontinuierliche Topqualität und nachhaltige Weiterbildung. Ein Ergebnis sind zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen, darunter die Trainingspreise des BDVT, deren Präsident Stephan Gingter ebenfalls auf der Rednerliste stand. Theobald Humbert gehört zu den Kooperationspartnern (fast) der ersten Stunde und arbeitet seit 1991 mit dem Team zusammen. Er schätzt die Unterstützung durch einen starken Partner und die Möglichkeit, so auch Großprojekte realisieren zu können. Humberts Jubiläums-Vortrag und Helmut Seßlers Ausführungen war hautnah die Begeisterung anzumerken, mit der die INtemianer „Menschen und Unternehmen helfen, sich zu entwickeln und zu wachsen“. Den typischen INtem®-Spirit beschrieb Petra Hörmann von der IHK Mannheim, die in ihrem Grußwort hervorhob, „dass erfolgreiche Unternehmen zwei Merkmale haben, Herzblut und Glaubwürdigkeit – beides habe ich bei INtem® gefunden“.

Herzstück ist die Umsetzung hoch qualifizierter Vertriebs- und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Die Gruppe begleitet Unternehmen und Kunden national und international in der Durchsetzung von Verhaltensänderungen. Dabei sind mehr als 1 Million Intervalle und über 100.000 Teilnehmer zusammengekommen. Zurzeit nutzen fast 100 Partner die Trainingskonzepte des Franchisegebers.

Kontakt: info@intem.de 
Internet: www.intem.de/franchise 

Quelle: Dr. Michael Madel

Was muss eine Lehrkraft wissen und können?

Das Projekt GRETA bietet Instrumente, mit denen Kompetenzen und Fähigkeiten von Erwachsenenbildnern sichtbar gemacht werden können

In Deutschland arbeiten fast 530.000 Lehrende in der Erwachsenenbildung und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg von Weiterbildung. Bisher fehlten Verfahren, um das Wissen und Können Lehrender zu definieren und sichtbar zu machen. Deshalb wurde im Projekt GRETA ein Strukturmodell der Kompetenzen erarbeitet, die für gute Lehre gebraucht werden. In einer Pilotstudie wird nun die Praxistauglichkeit des Verfahrens und der Instrumente erprobt.

GRETA – der Projektname steht seit 2014 für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Dieses Verfahren soll Lehrenden zum einen ermöglichen, ihre bereits erworbenen Kompetenzen zu identifizieren und validieren zu lassen. Zum anderen wird deutlich, wie sie sich gezielt weiterentwickeln können. Weiterbildungseinrichtungen können das Modell, nutzen, um die Kompetenzen ihres Personals konsequent fortzuentwickeln. Zudem bietet es Orientierung für Train-the-Trainer-Fortbildungen. Mit diesen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten trägt GRETA der Vielfalt der Weiterbildung Rechnung und baut eine Brücke von der Theorie in die Praxis. Langfristiges Ziel ist, den Status Lehrender zu erhöhen.

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Bundesministerin Anja Karliczek und Bundesminister Hubertus Heil stellen gemeinsam die Nationale Weiterbildungsstrategie vor.

Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen

Gemeinsam für eine neue Weiterbildungskultur

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine nationale Weiterbildungsstrategie.

Anlässlich der Vorstellung in Berlin sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Die Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist ein Meilenstein für die berufliche Weiterbildung in Deutschland. Wir wollen in Deutschland eine echte Weiterbildungskultur entwickeln. Weiterbildung im Beruf muss in der Zukunft zum Arbeitsalltag gehören. Die Weiterbildung muss so ausgestaltet sein, dass sie die Beschäftigten nicht überfordert, sondern sie motiviert, sich fortzubilden.  So werden wir unter anderem in einem Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ modulare interaktive Lernplattformen entwickeln, die einen niedrigschwelligen Zugang zu lebensbegleitenden Weiterbildungsangeboten ermöglichen. Damit noch mehr Menschen eine Fortbildung in Angriff nehmen, werden wir das Aufstiegs-BAföG substantiell erhöhen. Um die Arbeitsmarktchancen von Personen ohne Berufsabschluss zu erhöhen, werden wir Verfahren der Bewertung und Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen flächendeckend ausbauen und eine bundesweit verbindliche Verankerung dieses Validierungsverfahrens anstreben. In den Betrieben sollen unter anderem Weiterbildungsmentoren die Weiterbildung der Kollegen unterstützen. Dies ist nur der Beginn einer längeren Offensive. Wir machen damit deutlich, welche Bedeutung die Weiterbildung für die Zukunft hat.“

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Am 1. April 2019, waren die Top-Speaker und Trainer René Borbonus, Dr. Bernhard von Mutius und Dr. Marco Freiherr von Münchhausen anlässlich der diesjährigen Preisverleihung „Trainer des Jahres“ und „Speaker des Jahres“in der Neuen Akademie in Tübingen zu Gast. Die Auszeichnungen werden von der Rhetorik-Akademie Tübingen in Kooperation mit der Akademie für Geschäftserfolg immer für das Vorjahr vergeben und würdigen herausragende Redner- und Trainerpersönlichkeiten für ihre besonderen Leistungen und Errungenschaften im Rahmen ihrer Tätigkeit. „Dieser Preis ist etwas ganz Besonderes, denn er wird von fachkundigen Kolleginnen und Kollegen vergeben und ist dadurch eine wundervolle Art der Anerkennung“, freute sich Ariane Willikonsky, Trainerin des Jahres 2016.

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42 Länder einigen sich auf Standards im Umgang mit künstlicher Intelligenz

Paris, 22. Mai 2019 - Die OECD-Mitglieder und sechs Partnerländer haben sich heute auf erste Grundsätze für den Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) geeinigt. Sie sollen sicherstellen, dass Systeme künstlicher Intelligenz stabil, sicher, fair und vertrauenswürdig arbeiten.

Die 36 OECD-Mitgliedsländer haben gemeinsam mit Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Kolumbien, Peru und Rumänien die OECD-Grundsätze zu künstlicher Intelligenz im Rahmen des diesjährigen OECD-Ministerratstreffens beschlossen, das heute und morgen in Paris stattfindet und sich der Frage widmet, wie die digitale Wende für nachhaltige Entwicklung genutzt werden kann. Erarbeitet wurden die Grundsätze in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von über 50 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Technologie, Gewerkschaften und internationalen Gremien.

Die Grundsätze umfassen fünf wertbasierte Prinzipien für den verantwortungsvollen Einsatz vertrauenswürdiger Formen von künstlicher Intelligenz und darüber hinaus fünf Empfehlungen für das Regierungshandeln und die internationale Zusammenarbeit. Sie sollen Regierungen, Organisationen wie auch Einzelpersonen unterstützen, KI-Systeme so zu gestalten und zu nutzen, dass das Wohl des Menschen stets an erster Stelle steht. KI-Systemdesigner und Betreiber von KI-Systemen sollen die rechtliche Verantwortung dafür tragen, dass ihre Systeme entsprechend arbeiten.

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