Weiterbildungs-News

Einige Trainer, Berater und Coaches betreiben auf Facebook - neben ihrem persönlichen Account - auch eine sogenannte Fan-Page als Firmenseite. Im Zusammenhang mit der Datenschutzdiskussion, die nicht erst mit der DSGVO begonnen hat, ist nun ein wichtiges Urteil ergangen, dass die Verantwortung für solche Fan-Pages betrifft. Demnach sind Betreiber von Facebook-Fan-Seiten zusammen mit Facebook für den Schutz von Nutzerdaten verantwortlich.

Das entschied der EuGH nach einem jahrelangen Rechtsstreit. Die Tagesschau berichtete am 5.06.2018 über das Urteil und erklärt Hintergründe und was das für Firmen und Benutzer bedeutet.

2017 war das Wirtschaftsklima in der Weiterbildung ausgesprochen gut. Das ergab der wbmonitor-Klimawert, der jährlich für die Branche die Stimmungslage ermittelt. Der wbmonitor-Klimawert spiegelt die wirtschaftliche Situation und die Erwartungen der bundesdeutschen Weiterbildungsanbieter. Im Mai 2017 erklomm er ein neues Allzeithoch. 

Rund 80 % der Weiterbildungsanbieter nutzten 2017 ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) und weit mehr als die Hälfte gaben an, dass sich durch den Einsatz von QMS die Qualität ihrer Organisationsstrukturen und -prozesse sowie die Qualität ihres Angebots verbessert hat. Dies zeigen die Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2017 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE), die in Kooperation mit der Universität Gießen durchgeführt wurde.

Jeweils mehr als drei Viertel der Anbieter gaben an, dass der Einsatz des QMS zu einer Verbesserung der Organisationsprozesse (90 %), der Transparenz organisatorischer Strukturen (85 %) sowie der internen Kommunikation (77 %) geführt hat. Die Steigerung der Qualität der Lehr-/Lernprozesse (64 %) sowie die Professionalisierung der pädagogischen Arbeit (59 %) wurden etwas seltener dem Qualitätsmanagement zugeschrieben. Einen höheren Lernerfolg der Teilnehmenden durch das QMS gab weniger als die Hälfte der Anbieter an (43 %).

Wie die Befragung von rund 1.700 Unternehmen belegt, greifen Firmen, die weitgehend digitalisiert sind, besonders häufig auf neue Lernmethoden zurück. Im Jahr 2016 nutzten rund 43 Prozent der digitalisierten Unternehmen solche Lernformen mehrfach. Unter den nicht-digitalisierten Unternehmen waren es nur 18 Prozent. Die Vorteile der digitalen Weiterbildung liegen auf der Hand: Unternehmen und Mitarbeiter können Lerninhalte individuell zusammenstellen und schnell und kostengünstig an ihren Bedarf anpassen. Vor allem aber können Mitarbeiter die Inhalte zeitlich und räumlich flexibel abrufen. Doch die Digitalisierung erleichtert das Lernen nicht nur – sie steigert auch den Wissensbedarf. Denn durch die Umstellung von Arbeitsabläufen und Herstellungsverfahren in den Firmen entstehen neue Tätigkeiten, für die die Beschäftigten qualifiziert werden müssen.

Torsten Schwarz HR preview

In wenigen Wochen löst die neue EU-DSGVO das bisherige Bundesdatenschutzgesetz ab und ändert die Spielregeln für den Umgang mit Personendaten. Entsprechend vorbereitet ist aber nur jedes zehnte Unternehmen - das ergibt die neue DSGVO-Studie von absolit. In Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft wurden 606 mittlere und große Unternehmen aus zwölf verschiedenen Branchen zum aktuellen Stand ihrer DSGVO-Konformität befragt. Die Studie sowie eine kostenlose Kurzversion sind ab sofort als Download verfügbar auf dsgvo-studie.de.

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