Weiterbildungs-News

Preisverleihung LAA 2016

Der Preis für das Lebenswerk wurde zum zehnten Mal von einem Gremium führender Vertreter der Weiterbildungsbranche vergeben. Rund 450 Weiterbildner und Personalentwickler verfolgten die Ehrung des Niederländers auf der renommierten Branchenveranstaltung Petersberger Trainertage in Königswinter bei Bonn. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Karlheinz Schwuchow, Professor für Internationales Management an der Hochschule Bremen. „Durch seinen Brückenschlag zwischen Psychoanalyse und Managementlehre hat er den traditionellen Fokus erweitert und eine neue Perspektive auf das Thema Führung eröffnet“, würdigte Schwuchow die Leistungen des 73-jährigen. „Mit seinen Arbeiten hat er die Soft Skills salonfähig gemacht und der Führungskräfteausbildung entscheidende Impulse gegeben“, unterstrich Gremiumsmitglied Nicole Bußmann. Von der Auszeichnung und den stehenden Ovationen zeigte sich Kets de Vries bei der Preisverleihung tief bewegt. Seine Dankesrede hatte er eigens auf Deutsch vorbereitet: „Da ich weiß, dass ich schon über mein Verfallsdatum hinaus bin, bin ich froh, den Life Achievement Award noch zu meinen Lebzeiten zu erhalten. Viel zu viele Preise werden posthum vergeben“, sagte der Niederländer, der seit vielen Jahren in Frankreich lebt. In seiner Keynote am zweiten Veranstaltungstag unterhielt Kets de Vries mit einem Parforceritt durch Erkenntnisse seiner vierzigjährigen Forscherkarriere.

Der Themenschwerpunkt des wbmonitors 2015 nahm die Anbieterperspektive auf „Öffentliche Weiterbildungsförderung von Teilnehmenden“ in den Blick. Bezogen auf alle Einrichtungen wurden 2014 vier von zehn Teilnehmenden bei ihrer Weiterbildung durch öffentliche Mittel unterstützt bzw. die Teilnahme durch öffentliche Förderung ermöglicht. Bei privaten, gemeinnützig ausgerichteten Anbietern trifft dies sogar auf die Mehrheit der Teilnehmenden zu. Im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung von (Fach-)Hochschulen und Akademien wurde dagegen nur ca. jeder zehnte Teilnehmende öffentlich gefördert.

wbmonitor stellt erstmals für die gesamte Weiterbildungslandschaft eine statistische Übersicht bereit, welche mit den jeweiligen Instrumenten geförderten Teilnehmenden von den unterschiedlichen Anbietertypen weitergebildet werden:

Ein junger Mann aus Gelsenkirchen, der nach Drogensucht, Obdachlosigkeit und Bewährungsstrafe seine zweite Chance zum Schulabschuss nutzt und schließlich Mechatroniker wird. Eine Dozentin, die erwachsenen Analphabeten aus aller Welt Lesen und Schreiben beibringt und sich weit über den Unterricht hinaus für »ihre Schüler« engagiert. Oder Ante Caljkusic, ein Dortmunder mit französisch-kroatischen Wurzeln, der aus Familienpflicht erst jahrelang das elterliche Restaurant leitet, ehe er mit 44 Jahren dank einer Umschulung seinen persönlichen Traumberuf erlernt. Was diese drei gemeinsam haben? Sie alle sind »Vorbilder der Weiterbildung«.

Zum Deutschen Weiterbildungstag 2016 möchten wir zum sechsten Mal solche »Vorbilder der Weiterbildung« ehren. Menschen, die dem abstrakten Begriff Weiterbildung ein konkretes Gesicht verleihen. Menschen und Projekte, die eine besondere Geschichte der Weiterbildung erzählen. Und vor allem Preisträgerinnen und Preisträger, die für unser diesjähriges Thema stehen: »Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt«

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, haben heute den Startschuss für das bundesweite Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ gegeben. Ziel ist es, das Engagement der Unternehmen insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen.

Bundesminister Gabriel: „Die Integration von Flüchtlingen ist eine Herausforderung, für die es weder Blaupausen noch Patentrezepte gibt. Eine reguläre Beschäftigung ist aber eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Der deutschen Wirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit dem neuen Unternehmensnetzwerk haben die Unternehmen eine Plattform, auf der sie voneinander lernen können und zu den alltäglichen Fragen wichtige Unterstützung erhalten. Ich freue mich über die große Bereitschaft der Unternehmen, Flüchtlingen eine Perspektive zu geben und in zukünftige Fachkräfte zu investieren.“

Einen ebenso umfassenden wie differenzierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen der tatsächlichen Verdienstmöglichkeiten in der Weiterbildungsbranche liefert der Bonner Fachverlag managerSeminare mit der soeben erschienen zweiten Honorar- und Gehaltsstudie Trainer, Berater, Coachs.

Die Honorarsätze bewegen sich nach oben. Das ist eines der für die Branche erfreulichen Ergebnisse aus der neuen großen Online-Umfrage des Fachverlags managerSeminare, an der sich rund 1.500 Weiterbildner im Dezember 2015 beteiligten. „Die Honorarspreizung hingegen ist und bleibt enorm, sie bewegt sich in der ganzen Spanne zwischen Mindestlohn und fünfstelligen Speaker-Honoraren. Damit eröffnen sich allerdings auch Möglichkeiten und Hebel, um dauerhaft höhere Honorarsätze zu erzielen”, meldet Studienautor Jürgen Graf. Doch der Einstieg in den Beruf des Weiterbildners ist selbst in der derzeit positiven wirtschaftlichen Lage schwierig und erfordert Durchhaltevermögen. Wie lange diese Durststrecke dauern kann und welche Vergütung erreichbar und realistisch ist, beschreibt die Studie im Einzelnen.

Unterkategorien

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Programme finden Sie im TT-Mitglieder-Intranet. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten als TT-Mitglied ein.

Beiträge zu den Rubriken Trends, Entwicklungen, Studien finden Sie sowohl im TrainerJournal-Archiv (nur für TT-Mitglieder), als auch unter den Weiterbildungs-News sowie im Online-Journal der TTwebsite. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich sofort informieren zu lassen, wenn es einen neuen Beitrag dazu auf der TTwebsite gibt.

Unsere
Tagungs-Hotel-Empfehlung:

Nutzen Sie das Kennenlernangebot als TT-Mitglied für sich und Ihre Partnerin / Ihren Partner.

Unsere
Produkt-Empfehlung:

Werkzeuge für Ihr Business