Christina Nauditt 240417 zukunftswerkstatt moderieren

Zukunftswerkstatt & andere Großgruppen moderieren

Die Zukunftswerkstatt ist eine von den Zukunftsforschern Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert begründete Methode, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Zukunftswerkstätten waren im Ursprung als Gegenprogramm zur staatlichen Planung gedacht und als Projekt zur Ermächtigung von denjenigen, die von Planung betroffen sind. Menschen sollen so vom Objekt der Zukunftsplanung zum Subjekt ebendieser Planung werden und sich ausgehend vom lokalen Handlungskontext größere Hand- lungsräume erschließen. Eine Zukunftswerkstatt lässt sich überall dort einsetzen, „wo Menschengruppen Probleme haben, bei denen sie mit herkömmlichen Mitteln nicht weiterkommen“. Erfahrungen zeigen, dass sie für Teilnehmer jeden Alters (von Kindergartenkindern bis Senioren) und jeden Bildungsstandes (von arbeitslosen Menschen ohne
Ausbildung bis zu Wirtschaftsmanagern) geeignet ist. Geschätzt wird sie besonders bei Teilnehmern, die wenig
Erfahrung mit Prozessen der kreativen Entscheidungsfindung haben, wie beispielsweise Kinder oder Jugendliche. Die zielgruppenspezifische Anwendung bedarf einer intensiven Vorbereitung und Betreuung durch geschulte Moderatoren.
[nach Wikipedia]

Starke Phantasiebewegung!

„Wir brauchen eine starke Phantasiebewegung, an der nicht nur wenige Experten, sondern alle Interessierten - also auch Laien - beteiligt sein sollten. Ich will dazu anregen, dass viel mehr Zeitgenossen als bisher geistigen Widerstand leisten, indem sie konkret über neue gesellschaftliche Verhältnisse, andere produktive Möglichkeiten nachdenken,
ohne schon ganz genau wissen zu können, wann und wie sie verwirklicht werden. Nur wer derart die Zukunft im Voraus erfindet, kann hoffen, sie wirksam zu beeinflussen.“ (Robert Jungk)

Das Webinar zeichnet sich durch eine praxisorientierte Herangehensweise aus, bei der die Teilnehmer aktiv eine Zukunftswerkstatt moderieren und unmittelbares Feedback erhalten.

Nutzen & Themen

Nutzen & Themen des Webinars:

  • Teilnehmer lernen, Zukunftswerkstätten und andere partizipative Planungsmethoden zu moderieren, was ihnen ermöglicht, aktiv an der Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse teilzunehmen.
  • Bedeutung von Partizipation zwischen Beteiligung und aktiver Teilhabe: Diskussion über die Wichtigkeit von Partizipation in der Moderation großer Gruppen.
  • Teilnahme an einer dreistündigen Zukunftswerkstatt und ihre Auswertung: Praktische Erfahrung und Reflexion einer echten Zukunftswerkstatt.
  • Zukunftswerkstatt als Methode: Hintergrund und Geschichte: Erlernen der Grundlagen und der Entstehungsgeschichte der Zukunftswerkstatt.
  • Einsatzmöglichkeiten des Konzeptes und Zielgruppenspezifiken: Anpassung der Moderationstechniken an verschiedene Zielgruppen.
  • Analyse der Rolle, Funktion und Haltung der Moderation: Vertiefung des Verständnisses für die Rolle und Verantwortung eines Moderators in partizipativen Prozessen.
  • Learning by doing ”“ der Transfer: Die Teilnehmer moderieren eine Zukunftswerkstatt unter Anleitung und erhalten direktes Feedback.
  • Überblick über weitere partizipative Planungsmethoden: Kennenlernen anderer Methoden wie Future Search, Open Space, Appreciative Inquiry, World Café etc.

Diese Themen sind integraler Bestandteil des Webinars und bieten den Teilnehmern eine umfassende Bildung in der Moderation von Großgruppen und partizipativen Planungsmethoden.

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Bildnachweis: Christina Nauditt

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