Online-Journal

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Projekte sind arbeitsintensiv und komplex. Der Projektleiter und die Beteiligten haben alle Hände voll zu tun, oft wird deswegen improvisiert und „gewurstelt“. Darauf haben die Experten eine Antwort, jedoch häufig eine, die zu weit ausholt oder Lösungen, die nicht zum Problem passen. Internationale Curricula und ihre Empfehlungen (z. B. PMI-Standard, Competence Baseline) können in ihrer Komplexität und Allgemeingültigkeit nicht direkt und ohne gründliche Anpassung bei der Problemlösung eingesetzt werden.

Worauf sollen wir als Unternehmen in der Projekt-Matrix-Organisation vorrangig setzen: Administration, EDV/Software oder den Projektleiter als temporäre Führungskraft? Die Projektleiter sind nach meiner Meinung der wichtigste Motor: Ihre Geschicklichkeit, ihr Durchsetzungsvermögen, ihre Kontaktfähigkeit, ihre Reflexionsfähigkeit und Lernbereitschaft prägen langfristig den eigentlichen Projekterfolg. Deswegen sollten wir den Projektleiter als Führungskraft angemessen fördern. Im Folgenden kommentiere ich gängige Standards der Weiterbildung zu Ihrer Orientierung, um anschließend einen ganzheitlichen Ansatz zu empfehlen.

Der Begriff „Projektmanagement“ ist mittlerweile in die Jahre gekommen, mehr als fünfzig hat er bestimmt schon auf dem Buckel, und für die Praxis gilt das natürlich auch. Es hat sich durchgesetzt, das Projektmanagement, ist richtig, richtig Mode geworden. Das ist auch gut so, bei einem ständig wachsenden Anteil der Projektarbeit. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Begriff und Praxis auch mit den sich stark verändernden Erfordernissen unserer Zeit mitgewachsen sind. Durchaus, beispielsweise rückte die Bedeutung der „soften“ Faktoren immer weiter in den Vordergrund. Darf die Community der Experten deswegen schon zufrieden sein, soll sich der Kunde mit Halbheiten zufrieden geben? Wir meinen: auf keinen Fall!

Jürgen GrafAn das stetige wie schnelle Auf und Ab der Auftragslage hat sich die Weiterbildungsbranche inzwischen gewöhnt. Weitaus größere Sorge bereitet vielen Trainern und Instituten indes der Preisverfall ihrer Dienstleistung – ganz unabhängig von der konjunkturellen Situation.

Effektive Trainingsmaßnahmen und nachhaltigen Lerntransfer wünschen sich Weiterbildungsanbieter wie Auftraggeber. Doch in der Zusammenarbeit bleibt dieses Anliegen häufig auf der Strecke, man setzt auf „Business as usual”. Entwicklungsplanung”, „die Interessenten entscheiden sich sehr, sehr kurzfristig für die Teilnahme an einem Seminar”, „Planungen werden deutlich hektischer, alles soll sofort passieren, obwohl dann die konkrete Terminplanung tatsächlich nicht schneller funktioniert – viel Wind, viel druckvolles Getue” – so lauten einige typische O-Töne aus der Befragung.

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