Online-Journal

andre juenger 20160225 DSC 5927

Sie sind im Rednermarkt oder im Trainings- und Beratungsgeschäft tätig. Sie möchten ein Buch schreiben, zu einem Thema, dass Ihnen am Herzen liegt. Sie möchten einer bestimmten Zielgruppe etwas Eigenes mitteilen. Sie wollen mit Ihrem eigenen Buch Ihr Marketing unterstützen und sich erfolgreich positionieren. Mit Ihrem Wunsch ein Buch zu schreiben befinden Sie sich allerdings nicht alleine. Jährlich gibt es ca. 70.000 Buchneuerscheinungen in Deutschland, ca. 5.000 Bücher davon zählen zum Segment Wirtschaftsbuch, zu dem gehören Ratgeber zu Beruf und Karriere, Bücher zu Trainingsmethoden und Coaching-Ansätzen, zur Personalentwicklung und Führung, zur Entwicklung der Persönlichkeit und Titel zur Lebenshilfe. Das bedeutet: Sie haben etwa 5.000 potenzielle Mitbewerber für Ihr Thema, Ihre Leser und letztlich auch für die in Frage kommenden Verlage und Verkaufsplätze im Handel. Das ist Ihre Ausgangslage.

Christiane Mahlich mit Kuba

Jedes dritte Unternehmen in Deutschland setzt auf Home Office. In einer Umfrage gaben die Personalleiter von 33 Prozent der befragten Firmen an, dass Arbeitsplätze bei den Mitarbeitern zu Hause zu ihrer Unternehmensorganisation gehören. Bei den meisten ist das eine recht neue Entwicklung. Das geht aus einer Befragung des Ifo-Instituts und des Personaldienstleisters Randstad exklusiv für KarriereSPIEGEL hervor.

Falko Wilms Foto2018 

In einer offenen Gesellschaft gibt es keine, für alle verbindlichen Perspektive. Im freien Meinungsaustausch ist die Verwendung einer „passenden“ Perspektive bzw. Beobachtungsregel auszuhandeln. Je nach Perspektive erscheint eine beobachtete Situation einer anderen Kausalität zu unterliegen. Statt den Verführungen des Populismus zu unterliegen sind mehrere Perspektiven bei der Beurteilung zu berücksichtigen. Das ist möglich und gibt Orientierung.

annelie tattenberg foto kl

Arbeiten Menschen zusammen, kann es früher oder später zu Konflikten kommen. Häufig erlebe ich dann in der Praxis, dass die Unterschiedlichkeit der Menschen als Problem und Ursache dafür gesehen wird. Vielleicht ein Grund dafür, dass – wie Studien belegen – Vorgesetzte diejenigen fördern, die ihnen ähnlich sind. Monokulturen sind allerdings nur in einer gleichbleibenden Umgebung vorteilhaft. Die Zukunft gehört agilen Unternehmen und Organisationen. Bei der Transformation von einer Monokultur zu einer Kultur, die ihre Chancen in der Vielfalt sieht und Vielfalt als Ressource nutzen möchte, wird es zwangsläufig zu Konflikten im Veränderungsprozess kommen. Wie damit umgehen?

Josef Maiwald Foto2018

Viele assoziieren den Begriff „Synergie“ leider mit „Rationalisierung“ und „Personalabbau“ in Unternehmen. Ich möchte ihn hier aber im ursprünglichen, ausgesprochen positiven Sinne verwenden. Demnach bedeutet er nämlich das Zusammenwirken von Lebewesen, Stoffen oder Kräften im Sinne von „sich gegenseitig fördern“ und eines daraus resultierenden gemeinsamen Nutzens.

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