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„Sprache schafft Bewusstsein“, „Worte gestalten Realität“, „Begriffe können verletzen“ – so die Befürworter der Sprachhygiene. Sie plädieren für mehr Achtung, Respekt und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Das klingt vernünftig und wünschenswert. Warum nicht einfach ein paar genderneutrale Pronomen lernen und auf einige Begriffe verzichten? So einfach ist das nicht. Die Sache ist komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheint. Werden, wie die Befürworter der Sprachhygiene behaupten, gesellschaftliche Werte wie Gleichberechtigung, Respekt und Wertschätzung durch die Regeln einer „neuen Sprache“ gefördert? Oder sind Gedanken und Sprache nicht vielmehr, wie die Kritiker anführen, Ausdruck (und nicht Ursache) eines veränderten Werte-Bewusstseins?

Marina Orth Foto 2019

Egal ob privat oder beruflich, die emotionale, körperliche und mentale Gesundheit geht uns gesellschaftlich und zwischenmenschlich mittlerweile alle an. Besonders Trainer, Berater und Coaches dürfen nicht nur mit sich selber achtsam umgehen, sondern sowohl vorbildlich als auch zukunftsträchtig diesbezüglich in ihren Aufträgen wirken. Das bewusste Integrieren von Aspekten zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit bringt wertvolle und nachhaltige Unternehmensergebnisse, öffnet neue Möglichkeiten in der Unternehmenskultur und löst Engpässe in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit und die Mitarbeiterzugehörigkeit. So macht es auf mehreren Ebenen Sinn, in allen Prozessen positiven Einfluss auf die Verhältnis-, Verhaltens- und Systemprävention von Mensch, Umwelt und Unternehmen zu nehmen.

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Gerade in Zeiten, die besonders stark von Wandel, Unsicherheiten und Turbulenzen geprägt sind, wird das Konzept der Resilienz sowohl im Unternehmenskontext als auch im Einzelcoaching umso wichtiger und auch populärer. Die „seelische Widerstandsfähigkeit“, das „psychische Immunsystem“ oder die „Hornhaut der Seele“, wie man Resilienz auch bezeichnen kann, ist seit Emmy Werner und ihrer Grundlagenstudie an Hawaiianischen Kindern, die 1977 veröffentlicht worden ist, bekannt und seither in vielen wissenschaftlichen Studien erforscht worden. Dennoch gibt es einige Irrtümer und Fehlannahmen, die sich teils hartnäckig halten. Jede(r) Coach und Trainer, der sich mit Burnout-Prophylaxe, Stärkung der Resilienz, Selbstmanagement oder ressourcen-stärkendem Arbeiten sowohl mit einzelnen Menschen, als auch in Gruppen in Unternehmen oder auch im personal Coaching beschäftigt, sollte diese kennen, um den Klient(innen) und Trainingsteilnehmer(innen) auch wirklich nachhaltige Unterstützung bieten zu können.

Kaj Arne Hennig Foto

Trainer werden gerade mit Softwareangeboten überschüttet. Ganz viele verlockende Angebote, wenige Euro im Monat und alle scheinen das gleiche zu versprechen. Was allen fehlt ist eine vernünftige Analyse Deiner Strategie. Strategie fängt nie bei Software an. Sie ist nur ein Lieferant für Dein Business.

Eine langjährige Trainerkollegin kam auf mich zu und meinte Sie wolle nicht mehr so viel Reisen. Sie wolle Ihr Geschäft von aus Mallorca betreiben. Ihre Inhalte sollten digital gehen und damit wolle Sie Ihren Umsatz machen. Sie arbeite an einer digitalen Strategie. Sie komme aber nicht gut voran.

Niemand zahlt für Wissen oder Informationen. Im Internet werden so viele Informationen gratis angeboten, dass niemand bereit ist dafür zu zahlen.

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Sie sind im Rednermarkt oder im Trainings- und Beratungsgeschäft tätig. Sie möchten ein Buch schreiben, zu einem Thema, dass Ihnen am Herzen liegt. Sie möchten einer bestimmten Zielgruppe etwas Eigenes mitteilen. Sie wollen mit Ihrem eigenen Buch Ihr Marketing unterstützen und sich erfolgreich positionieren. Mit Ihrem Wunsch ein Buch zu schreiben befinden Sie sich allerdings nicht alleine. Jährlich gibt es ca. 70.000 Buchneuerscheinungen in Deutschland, ca. 5.000 Bücher davon zählen zum Segment Wirtschaftsbuch, zu dem gehören Ratgeber zu Beruf und Karriere, Bücher zu Trainingsmethoden und Coaching-Ansätzen, zur Personalentwicklung und Führung, zur Entwicklung der Persönlichkeit und Titel zur Lebenshilfe. Das bedeutet: Sie haben etwa 5.000 potenzielle Mitbewerber für Ihr Thema, Ihre Leser und letztlich auch für die in Frage kommenden Verlage und Verkaufsplätze im Handel. Das ist Ihre Ausgangslage.

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