Der lange Traum von der künstlichen Intelligenz
Mythen, Maschinen und Modelle – Geschichten hinter der Geschichte der Künstlichen Intelligenz
mit Sylvie Rumler
Die Idee künstlicher Intelligenz ist älter, als viele vermuten. Schon in der Antike entstanden Vorstellungen von künstlichen Wesen und menschenähnlichen Maschinen. Über Jahrhunderte hinweg versuchten Menschen, Denken, Lernen und menschliches Handeln mit Maschinen nachzuahmen. Die Geschichte der KI, die du hier erzählt bekommst, folgt diesem roten Faden, von den frühen Visionen bis in die Gegenwart und Zukunft. Sie zeigt, dass die heutige Entwicklung nicht aus dem Nichts entstanden ist.
Wir werfen einen Blick auf wichtige Stationen der KI-Geschichte und auf die Geschichten hinter den bekannten Meilensteinen. Von KI-Wintern bis zu Attention Is All You Need folgen wir den Spuren einer Entwicklung, die lange vor ChatGPT begann.
Seit der Veröffentlichung von ChatGPT hat sich die Welt der KI mit erstaunlicher Geschwindigkeit verändert. Wer versucht hat, den Überblick zu behalten, hatte in den vergangenen Jahren keine leichte Aufgabe. Wir schauen auf die wichtigsten Entwicklungen, neuen Begriffe und Themen, die diese Zeit geprägt haben.
Und natürlich richten wir auch den Blick nach vorn, lernen Tendenzen (statt Prognosen) kennen: Welche Entwicklungen sind heute bereits sichtbar? Was könnte sich in den nächsten Jahren verändern? Und welche Fragen sind noch völlig offen?
Ausgehend von eigenen Beobachtungen und Thesen diskutieren wir gemeinsam über Chancen, Grenzen und mögliche Entwicklungen rund um die KI.
Mit diesem Webinar bieten wir auch den Raum jenseits von Technik, Prompts und Token tiefergehende Themen zu erkunden und zu entdecken, die aufgrund der damit verbundenen Ängste und Sorgen oder Unklarheiten mindestens ebenso wichtig sind und uns oft viel stärker bewegen, als das Rennen nach Gewinnern und Verlierern der Benchmarks.
Dein Nutzen:
Nach diesem Webinar wirst du:
- die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz von ihren frühen Ideen bis zu heutigen Sprachmodellen in ihren wichtigsten Stationen kennen
- zentrale Begriffe und Wendepunkte der KI-Geschichte besser einordnen können
- verstehen, warum die aktuelle KI-Entwicklung nicht aus dem Nichts entstanden ist
- die rasanten Entwicklungen seit ChatGPT besser überblicken und einordnen können
- Anregungen für deine eigenen Seminare und dein Storytelling bekommen haben
- Denkanstöße für eigene Fragen und Diskussionen rund um KI mitnehmen
Für wen ist das Webinar
Dieses Webinar richtet sich an Trainerinnen und Trainer, Coaches, Beraterinnen und Berater sowie alle, die die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz besser verstehen und einordnen möchten.
Es richtet sich auch an diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die an den Geschichten dahinter interessiert sind, die lohnen weitererzählt zu werden, und die mehr Helligkeit in das Dunkel bringen, das mit dem Thema Künstliche Intelligenz oft verbunden ist.
Im Mittelpunkt stehen deshalb keine Prompt-Techniken, Tool-Demonstrationen oder technischen Details, sondern die Geschichte, Hintergründe und Zusammenhänge einer Entwicklung, die unsere Gegenwart zunehmend prägt.
Technisches Vorwissen ist nicht erforderlich – Interesse am Thema genügt.
Unser Trainerin:

Sylvie Rumler
Sylvie Rumler beschäftigt sich seit 2022 intensiv mit generativer KI und ihren Auswirkungen auf Lernen, Arbeiten und Wissensvermittlung. Sie entwickelt Webinare, Lernangebote und digitale Lernmedien rund um den Einsatz und die Einordnung von KI.
Im Mai 2026 schloss sie ihren Masterstudiengang Erwachsenenbildung mit einer Arbeit zum Thema Erwachsenenlernen in Zeiten generativer KI ab. Darüber hinaus verfügt sie über zahlreiche Weiterbildungen im Bereich Künstliche Intelligenz und digitale Bildung.
Ihr Anliegen ist es, KI verständlich einzuordnen und Entwicklungen nachvollziehbar zu machen – jenseits von Hype, Angstbildern und einfachen Antworten.
Kontakt:
Termin:
Fr. 03.07.2026, 18:00-20:00 Uhr
Investition
TT-Mitglieder: 39,- EURO zzgl. MwSt.
TT-Newsletter-Abonnenten: 49,- EURO zzgl. MwSt.
Gäste: 59,- EURO zzgl. MwSt.
KIMMT-Mitglieder: kostenlos

Know-how-Nugget
KI-Geschichte als Storytelling-Werkzeug
KI lässt sich leichter erklären, wenn du sie nicht zuerst als Technikthema behandelst, sondern als Entwicklungsgeschichte. Beginne in Trainings oder Beratungsgesprächen mit einer einfachen Leitfrage: „Welche menschliche Aufgabe sollte hier schon immer durch Maschinen unterstützt werden?“ Danach kannst du drei Stationen sichtbar machen: frühe Ideen künstlicher Intelligenz, Phasen der Ernüchterung und den aktuellen Durchbruch durch Sprachmodelle wie ChatGPT. So entsteht ein roter Faden, der Orientierung gibt und verhindert, dass KI nur als plötzlicher Hype wahrgenommen wird. Der Aha-Effekt: Wer die Geschichte versteht, kann aktuelle KI-Entwicklungen ruhiger einordnen und fundierter über Chancen, Grenzen und nächste Schritte sprechen.
Kurzanleitung: So nutzt du KI-Geschichte im Training
Starte nicht mit Funktionen, Tools oder Fachbegriffen. Starte mit einem Alltagsproblem, das deine Teilnehmer kennen: Entscheidungen vorbereiten, Texte formulieren, Wissen sortieren, Muster erkennen oder Ideen entwickeln.
Danach baust du eine kurze Entwicklungslinie auf:
1. Der Wunsch: Menschen wollten schon lange Maschinen bauen, die Denken, Sprache oder Entscheidung unterstützen.
2. Die Ernüchterung: Viele KI-Versprechen waren lange größer als die tatsächlichen Möglichkeiten. Daraus entstanden sogenannte KI-Winter.
3. Der Durchbruch: Moderne Sprachmodelle machen KI heute im Alltag sichtbar, weil sie Sprache als zentrale Schnittstelle nutzen.
Zum Schluss stellst du die Verbindungsfrage: „Was heißt diese Entwicklung für unsere Arbeit heute?“
Genau hier entsteht der Transfer in Training, Beratung oder Coaching.
Beispiel für einen Trainingseinstieg
„Bevor wir uns ChatGPT anschauen, machen wir einen Schritt zurück. KI beginnt nicht mit ChatGPT. Dahinter steht ein alter Wunsch: Maschinen sollen uns beim Denken, Sortieren und Entscheiden unterstützen. Lange war das eher Vision als Alltag. Heute erleben wir durch Sprachmodelle eine neue Phase, weil KI erstmals über normale Sprache bedienbar wird. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: Welches Tool ist gerade neu? Sondern: Welche Denk- und Arbeitsaufgaben verändern sich dadurch konkret?“
Dieser Einstieg nimmt Druck aus dem Thema. Die Teilnehmer müssen nicht sofort ein Tool beherrschen, sondern können KI zunächst einordnen.
Praktische Tipps
- Arbeite mit drei Stationen statt mit Jahreszahlen. Für die meisten Trainings reicht die Linie „Vision – Ernüchterung – Alltag“. Zu viele historische Details lenken vom Nutzen ab.
- Vermeide Technikdominanz. Begriffe wie neuronale Netze, Transformer oder Large Language Models sollten erst kommen, wenn klar ist, welches Problem sie verständlicher machen.
- Nutze KI-Geschichte gegen Hype. Wer zeigt, dass KI-Entwicklung aus Fortschritten, Rückschlägen und neuen Durchbrüchen besteht, verhindert überzogene Erwartungen.
- Schließe immer mit Transfer ab. Eine historische Einordnung ist nur dann wertvoll, wenn danach klar wird: Was bedeutet das für meine Arbeit, meine Entscheidungen oder meine Lernprozesse?
- Formuliere die Kernbotschaft einfach: KI ist kein plötzliches Wunder, sondern eine lange Entwicklung, die durch Sprache jetzt für viele Menschen praktisch nutzbar geworden ist.
Teilnahmevoraussetzungen
Vorkenntnisse im Bereich Künstliche Intelligenz sind nicht erforderlich.
Das Webinar richtet sich sowohl an Menschen ohne Erfahrung mit KI als auch an Teilnehmende, die KI bereits regelmäßig nutzen.
Um am Webinar teilnehmen zu können brauchst du die übliche Technik für Webinare:
- eine Webcam
- ein Mikrofon
- einen Computer oder Tablet
Die Teilnahme über ein Smartphone ist möglich, aber nicht sinnvoll.
Nimm teil und lerne - nebenbei - KI-Geschichte zur Nutzung als roten Faden für verständlichere Erklärungen in deiner Praxis kennen.
Anmeldung
Bildnachweis: Sylvie Rumler; Trainertreffen - ChatGPT 5.5 / Canva


